Ein Junger stach ins Auge
Die Graz 99ers haben die ersten zwei Eishockey-Testspiele gegen zwei slowakische Erstligisten absolviert.

Foto © GEPATraf doppelt: Zintis Nauris Zusevics
Gegen Nitra gab es eine knappe 3:5-Niederlage mit Empty-Net-Tor, gegen den etwas schwächer einzuschätzenden Aufsteiger Piestany dafür einen 6:3-Sieg. 99ers-Sportdirektor Martin Krainz war bei beiden Partien in der Halle und schildert seine ersten Eindrücke vom neuen Grazer Team: "Die ersten 30 Minuten gegen Nitra lief wenig, aber dann sah das schon ganz gut aus. Mit einer besseren Chancenauswertung hätten wir auch das erste Spiel gewinnen können. Beim zweiten war es ohnehin eine klare Sache", sagt Krainz.
Er berichtet weiter, dass die am Ende der letzten Saison bewährte Achse mit Manuel Ganahl und Guillaume Lefebvre wieder gut harmoniert. "Manuel dürfte seinen Aufwärtstrend fortgesetzt haben. Er könnte ein ganz wichtiger Spieler für uns werden", so Krainz.
Von den jungen Cracks stach der erst 18-jährige Lette Zintis Nauris Zusevics ins Auge. Der spielt seit vier Jahren im Grazer Nachwuchs, deutete aber mit zwei Toren in der Slowakei an, dass er reif für die Erste Liga sein könnte. Gut geschlagen hat sich auch Rupert Strohmeier, der mit Ganahl und Lefebvre spielte.
Bei den ersten zwei Tests mussten die 99ers noch eine komplette Sturmlinie vorgeben. Taylor Holst und Jean-Michel Daoust wurden geschont und steigen erst ab Montag wieder voll ins Training ein. Dazu soll noch ein Legionärsstürmer kommen.













