99ers-Präsident will Totalumbau vermeiden
99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg stellt im Kleine-Interview klar: Trainer Richer und der Stamm der Mannschaft sollen bei den Grazern bleiben.

Foto © GEPA99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg
Herr Präsident, wieder einmal ist eine Saison vorzeitig zu Ende. Was sagen Sie dazu und was bedeutet das Aus für Sie?
Jochen Pildner-Steinburg: Tore, die man nicht schießt, bekommt man. Hergeschenkte Punkte fehlen am Ende. Und Dummheiten werden bestraft. Das ist eben der Sport. Ich habe mich aber innerlich auf so ein Ende vorbereitet. Das muss man bei uns. Ja, wir haben das Saisonziel Play-off verpasst. Das ist auch ein finanzieller Verlust, aber kein bedrohlicher. Man muss jetzt die Lehren daraus ziehen.
Welche?
Pildner-Steinburg: Es ist noch zu früh, das genau zu sagen.
Was passiert jetzt mit dem Trainer und den Spielern? Folgt wieder ein Neustart?
Pildner-Steinburg: Ich will nicht schon wieder einen völligen Umbau. Wir werden versuchen, den Trainer und den Stamm der Mannschaft zu halten. Punktuelle Veränderungen wird es sicher trotzdem geben und ob wir alle halten können, muss sich auch erst zeigen. Es war nicht alles schlecht. Wir haben die Fans wieder aufgeweckt, phasenweise gutes Hockey gespielt.
Gar keine Kritik?
Pildner-Steinburg: Nun ja, wir haben sicher zu wenig Junge eingebaut. Wir haben davon geredet, jetzt müssen wir es endlich wirklich tun. Aber wir müssen alles erst genauer analysieren.
Was ist dran an den angeblichen Reformplänen der Liga?
Pildner-Steinburg: Das geht vom Verband und Präsident Kalt aus. Die Liga will das nicht unbedingt. Aber weil die Liga-Vereinbarung gekündigt wurde, ist alles in Schwebe. Keiner weiß, wie es jetzt weitergeht. Darum ist auch jegliche Planung für den Klub schwierig.
















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