Letzte Rechenaufgabe in Graz
Letztes Heimspiel im EBEL-Grunddurchgang: Mit einem Sieg am Freitag gegen Jesenice und einer Niederlage der Caps in Linz könnten die Graz 99ers noch Achter werden. Das würde viele Vorteile bringen.

Foto © GEPAErst jubeln, dann beginnt das große Rechnen. Geht sich Platz acht für die 99ers noch aus? Ein Sieg ist Grundvoraussetzung
Geht sich Platz acht für die Grazer noch aus, oder nicht? Grundvoraussetzung dafür ist am Freitag zunächst einmal ein Sieg über Jesenice im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs. Gleichzeitig dürfte Wien in Linz keinen Punkt holen - dann wären Capitals und 99ers punktegleich und die Steirer würden aufgrund des direkten Duells vorgereiht werden. Zwar haben Graz und Wien in den vier Spielen gegeneinander je fünf Zähler geholt, das Torverhältnis spricht aber mit 13:11 für Graz.
Und warum wäre es so wichtig, noch Achter zu werden? Das würde gleich mehrere Vorteile bringen. Zunächst würde man mit zwei Bonuspunkten (also quasi mit einem Sieg Vorsprung) in die Knochenmühle der Qualifikationsrunde gehen, wo fünf Teams um die letzten zwei Play-off-Plätze kämpfen.
Weiters darf der Achte des Grunddurchgangs mit einem Heimspiel (gegen den Neunten) in die Zwischenrunde starten. Und sollte es am Ende eng sein, hätten die 99ers als Achter in der letzten Qualifikationsrunde noch einmal Heimvorteil und der Gegner wäre der Elfte. Diesen Rang hat Jesenice schon fix "erobert" - so hätte man in einem eventuell entscheidenden Spiel eine lösbare Aufgabe.
Sicher Motivation genug für die Mannschaft von Trainer Mario Richer, am Freitag im "Bunker" noch einmal Vollgas zu geben. Auf Linzer Schützenhilfe darf man sich auch berechtigte Hoffnungen machen, immerhin hat Wien seit Oktober 2010 nicht mehr in Oberösterreich gewinnen können. Außerdem haben sich die Black Wings noch einmal verstärkt - der Schwede Jan-Axel Alavaara (36) ersetzt in der Abwehr Justin Kurtz.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Linz den Capitals freiwillig etwas schenken wird", sagt Martin Krainz, der sportliche Leiter der 99ers. Und Manager Bernd Vollmann stellt ein spezielles "Doping" in Aussicht: "Wir bieten jedem Linzer Spieler einen Liter Kernöl, wenn sie gewinnen." Bei den 99ers soll Zugang Philippe Paquet schon sein Debüt feiern. Auch Goalie Frederic Cloutier hat bereits wieder voll trainiert und könnte ein Comeback geben.
















-Anzeigen