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Zuletzt aktualisiert: 19.04.2011 um 22:14 UhrKommentare

Der Eishockey-Boom geht weiter

Die Erste Bank Eishockey Liga konnte auch in der zwölften Saison ordentlich zulegen. Ein Zahlenspiel.

Foto © GEPA

87 - Live am Puck

45 Spiele wurden auf ServusTV live übertragen, 42 im Internet. In Slo- wenien, Kroatien und Ungarn gab es insgesamt 104 Live-Sendungen.

194.000 - Finales Hoch

Das 7. Finalspiel verfolgten bis zu 194.000 Zuseher auf ServusTV. Bei einigen Übertragungen blieben die Zahlen unter den Erwartungen.

38 - Die bösen Buben

Der Strafsenat musste des Öfteren konferieren, um über das Strafausmaß für brutale Fouls zu entscheiden. Andrej Hebar (Laibach) fasste für seine Attacke gegen Kevin Puschnik (Salzburg) die höchste Strafe der Liga-Geschichte aus. Der Stürmer wurde gleich für 38 Spiele gesperrt.

1.098.846 - Nummer sieben in Europa

Im Vorjahr konnte die Erste Bank Eishockey Liga in Sachen Zuschauerzahlen Platz sieben in Europa erreichen. Heuer wurde dieser Rang verteidigt und es hat wieder eine Steigerung stattgefunden. Insgesamt pilgerten zu den 307 Spielen 1.098.846 Fans in die Eishallen in Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Dies ergibt einen Zuwachs von 4,4 Prozent gegenüber dem Spieljahr 2009/10. Die Hallen waren dadurch mit 76,6 Prozent im Durchschnitt ausgelastet. Zuschauerkrösus war Medvescak Zagreb mit 225.800 Fans (7786 im Durchschnitt) vor dem KAC (165.071/4461) und den Vienna Capitals (125.140/3911). Der VSV rangiert auf Platz vier (116.900/3653). Meister Salzburg zog 101.944 (2755) Fans in die eigene Halle an.

1998 - Trefferflut

Das Tor mit dem Thomas Koch Salzburg zum Titel schoss, war das 1998. der Saison. Im Schnitt fielen 6,5 Treffer pro Spiel. Liga-Topscorer blieb Francois Fortier (Vienna Capitals) mit 51 Toren. Kärntens Rekordschützen waren Michael Raffl (VSV/31 Tore) und Mike Craig (KAC/30).

142 - Dramatik pur

Dass das Gerede von der spannendsten Liga aller Zeiten keine Phrasendrescherei war, beweist folgende Tatsache: 142 oder 46,3 Prozent der Spiele endeten mit einem Treffer Unterschied. Höhepunkt war das letzte Finalspiel, das erst in der Verlängerung entschieden wurde.

1 - Skandal

Erstmals in der Liga-Geschichte trat ein Team nicht an. Salzburg-Trainer Pierre Page sah im zweiten Play-off-Spiel in Laibach die Sicherheit seiner Spieler in Gefahr.

Andreas Jandl, Mario Kleinberger

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