Larose ließ Graz welken
Da war mehr möglich! Die 99ers führten im ersten Viertelfinal-Match bei den Vienna Capitals bereits 2:0. Doch dann ging es bergab, die Wiener siegten noch 4:2.

Foto © GEPA
Zwei Mal waren die 99ers bereits Viertelfinal-Gegner der Vienna Capitals. Zwei Mal zogen die Wiener ins Halbfinale ein. Und am Sonntag machten die Caps den ersten Schritt in Richtung dritter Streich. Die Schützlinge von Kevin Gaudet setzten sich gegen die Gilligan-Truppe mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) durch und gingen in der Best-of-Seven-Serie (vier Siege für ein Weiterkommen) 1:0 in Front.
Dabei wäre für die Grazer mehr drinnen gewesen. Die 99ers lagen bis zur 33. Minute mit 2:0 voran. Norris hatte nach Idealpass von Werenka in der 5. Minute für die Führung gesorgt, Ouellette durfte in der 26. Minute über das 2:0 jubeln. Der 99ers-Legionär zog aufs kurze Eck ab, Capitals-Keeper Penker hatte dabei nicht ganz glücklich ausgesehen.
Dann demonstrierten die Hausherren, dass sie im Powerplay eine Macht sind. Als Peintner auf der Strafbank saß, war Larose (33.) mit dem Anschlusstreffer zur Stelle. Der Puck lief über mehrere Stationen und fand schlussendlich den Weg ins Ziel. In der 39. Minute bewies Fortier, warum er der Topscorer der Liga ist. 99ers-Keeper Weinhandl musste sich geschlagen geben, es hieß 2:2.
Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel, da ließ erneut Caps-Legionär Larose (53.) die Grazer welken - 3:2. In dieser Phase waren eigentlich die 99ers am Drücker. Pare hatte eine Riesenchance, wenig später erstickte Chris Harand den Jubelschrei der 150 mitgereisten Grazer Fans. Im Gegenzug ließ Larose die Wien-Fans toben ...
Beim 4:2 durch Rotter drei Sekunden vor der Schlusssirene war das 99ers-Tor bereits verwaist. Keeper Weinhandl war nach 58:50 Minuten vom Eis gefahren - ohne Erfolg.
Die zweite Partie steigt bereits morgen in der Liebenauer Eishalle. Spielbeginn ist um 19.15 Uhr.
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Ergebnis:
Vienna Capitals - Graz 99ers 4:2 (0:1,2:1,2:0)
Wien, Albert-Schultz-Halle, 4.350, SR Schimm/Veit
Tore: Larose (33./PP, 53.), Fortier (39./PP), Rotter (60./empty net) bzw. Norris (5.), Ouellette (26.)
Strafminuten: 6 bzw. 12.

















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