Auch Schneider-Comeback konnte Niederlage nicht verhindern
Ein defensiv desolater KAC unterlag den Grazer 99ers 3:6. Rückkehrer Andy Schneider erwies sich als die ersehnte kreative Verstärkung.

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Erwartet wurde Andy Schneider von den KAC-Fans wie ein Erlöser - und in der Tat: Spielwitz und Kreativität schschienen mit dem kleinen Kanadier wieder Einzug gehalten zu haben. Das sollten allerdings die einzigen guten Nachrichten zur Begegnung des KAC mit den Graz 99ers bleiben.
Defensiv ließen sich die Hausherren von den Gäste phasenweise vorführen, fast unbedrängt durften Day & Co. immer wieder vor dem Kasten von Neo-Goalie Jordan Parise einschießen. Der hatte sich seinen Dienstantritt vermutlich auch positiver vorgestellt. Vor allem am Treffer zum 2:3 war der Schlussmann nicht ganz unschuldig. Vor dem Tor war der KAC-Goalie gestolpert, Klimbacher durfte einnetzen.
Effiziente Grazer
Bereits zuvor hatten die Grazer Effizienz demonstriert, denn gleich die erste nummerische Überzahl wurde zum Tor umgemünzt. Die KAC-Defensive wohnte dem Treffer durch den Ex-Klagenfurter Harry Lange (11.) in der ersten Reihe fußfrei bei. Greg Day legte knapp zwei Minuten ebenso unbedrängt später nach, die Stimmung bei den KAC-Anhängern näherte sich den Außentemperaturen an. Just als es richtig frostig wurde, wachte der KAC auf: Kirk Furey peitschte einen Pirmann-Abpraller ins Tor (15.), Jetzt glich im Mittelabschnitt aus (25.), die Partie nahm wieder an Fahrt auf. Klimbacher (29.) brachte im Powerplay wieder Graz in Führung, Pirmann gelang noch einmal der Ausgleich (39.). Bei 3:3 ging es in die Kabinen.
Es folgte der kollektive defensive Stromausfall, vor allem Jeff Tory hatte offenbar einen rabenschwarzen Tag erwischt. Jean Philippe Pare bedankte sich mit den beiden Treffern zum 4:3 und 5:3 für die Gastfreundlichkeit. Dem Schlusspunkt durch Stefan Herzog ging ein weiterer Schnitzer voraus.
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Fakten
KAC - Graz 99ers 3:6 (1:2,2:1,0:3)
Klagenfurt, 4.800, SR Kellner
Tore: Furey (15.), Shantz (25.), Pirmann (39.) bzw. Lange (11./PP), Day (12.), Klimbacher (29./PP), Pare (42., 48.), Herzog (55.)
Strafminuten: 10 bzw. 16.














