Prohaska muss bei Bullenjagd das Haus hüten
Es wird das wichtigste VSV-Spiel der Saison: Die Adler um Tormann Gert Prohaska wollen am Sonntag gegen die Red Bulls die Serie ausgleichen.

Foto © GEPAGert Prohaska
Die Arbeitsplatzbeschreibung eines Eishockey-Tormanns liest sich für gewöhnlich wie ein perfektes Rezept für frühes Ableben. Mit einer kleinen Ausnahme: dem Penalty-Schießen, denn da liegt das Chancenverhältnis deutlich auf den Seiten der Torhüter - 70:30 schätzen Experten die Chance einer Penalty-Abwehr im modernen Eishockey.
Fitter Kader. Dabei zählt man in Villach - auch wenn das erste Duell gegen Salzburg verloren ging - auf die Künste von Tormann Gert Prohaska: "Das wird heute ein unglaublich heißer Tanz, bei dem dem Goalie eine zentrale Rolle zukommt. Es ist durchaus möglich, dass alle Spiele erst auf den letzten Abdruck entschieden werden. Gert ist seit neun Jahren der vielleicht beste Tormann dieser Liga, das beweist er in jedem Spiel. Das Team zählt auf ihn", bestätigt VSV-Trainer Greg Holst, der auf einen vollen, fitten Kader zurückgreifen kann. Penaltys werden seit dem Salzburg-Spiel verstärkt trainiert.
Penalty-Schießen.
Dass gerade im Play-off beim Penalty-Schießen an allen Ecken und Enden getrickst wird, weiß auch Ex-VSV-Torhüter Gerhard Thomasser: "Ich kann mich noch an eine Penalty-Serie gegen den KAC erinnern, bei der ich das Eis vor meinem Tor mit dem Eisschuh aufgehackt habe. KAC-Stürmer Dimitri Kwartalnow hat es gesehen und glaubte aus der Distanz schießen zu müssen - der Puck ging daneben."
Unglücklich.
Wobei man beim VSV über das Penalty-Schießen an sich nicht besonders glücklich ist: "Es ist eine ewige Diskussion - aber ich finde, dass man bis zu einer Entscheidung Overtime spielen sollte", bekräftigt Obmann Giuseppe-Mion.
Features
Fakten
Rund 600 Stehplatz-
karten sind für das Play-off-Duell am Sonntag ab 15 Uhr noch zu haben.












