Salzburg demütigte in EBEL-Platzierungsrunde KAC 8:3
Es war der erste Saisonerfolg der Roten Bullen gegen den Rekordmeister und zugleich ein Kantersieg.

Foto © GEPADie Bullen schießen den KAC vom Platz
Im Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga
(EBEL) hatte der Rekordmeister aus Klagenfurt den aktuellen Champion
aus Salzburg stets im Griff. Zum Auftakt der Platzierungsrunde am
Sonntag allerdings schlug Red Bull erstmals in dieser Saison gegen
den KAC zu - und das mit einem beeindruckenden 8:3-Kantersieg. Der
Titelverteidiger ist nun mit einem Punkt Rückstand erster Verfolger
von Tabellenführer Vienna Capitals.
Führung.
Salzburg ging durch Robert Lukas in der fünften Minute in Führung,
doch der KAC schlug im Powerplay durch Herbert Ratz (8.) wenig später
zurück. Die Freude der 3.800 Zuschauer in der Stadthalle währte aber
nicht lange, nur 1:13 Minuten später nützte auch Dieter Kalt ein
Überzahlspiel und brachte die Gäste neuerlich in Führung.
Vorentscheidung.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff sorgten zwei ÖEHV-Teamstürmer für
die Vorentscheidung: Daniel Welser (21.) und Matthias Trattnig (23.)
erhöhten für die Salzburger auf auf 4:1. Gegen Ende des zweiten
Spielabschnitts schöpften die müde wirkenden Gastgeber aber noch
einmal Hoffnung, als Schneider mit einem Powerplay-Treffer in der 36.
Minute auf 2:4 verkürzte.
Schützenfest.
Salzburg zeigte sich davon freilich unbeeindruckt. Mit einem
Doppelschlag in der Anfangsphase des Schlussdrittels stellten
Trattnig (45.) und Maclean (45.) innerhalb von 21 Sekunden auf 6:2,
die Partie war endgültig gelaufen. Die Bullen funktionierten das
Spiel gar noch in ein Schützenfest um, fixierten dank Lynch (53.) und
Pewal (54.) erneut kurz hintereinander das 8:2. Der letzte
KAC-Treffer durch Schuller (57.) blieb Makulatur.
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Fakten
KAC - Red Bull Salzburg 3:8 (1:2,1:2,1:4). Klagenfurt, 3.800, SR
Cervenak.
Tore: Ratz (8./PP), Schneider (36./PP), Schuller (57.) bzw.
R. Lukas (5.), Kalt (9./PP), Welser (21.), Trattnig (23./45.),
Maclean (45./PP), Lynch (53./PP), Pewal (54.).
Strafminuten: 18 plus
Spieldauerdisziplinarstrafe Furey bzw. 20 plus
Spieldauerdisziplinarstrafe Lynch.












