VSV-Lazarett füllt sich bereits wieder
Die bittere 3:5-Niederlage gegen die Bullen aus Salzburg hat keinen kalt gelassen. Nicht die Fans, nicht die Mannschaft und auch nicht Coach Greg Holst. So war auch die VSV-Kabine ungewöhnlich lang zugesperrt, machte Kapitän Mike Stewart sich und seinen Kollegen arge Vorwürfe. "Wir haben zu früh aufgehört Druck zu machen, haben vergessen nachzusetzen. Es ist zum Weinen", klagte er.
Tortur.
Auch für den verletzten Devin Edgerton war das Spiel eine einzige Tortur: "Eine 3:0-Führung darf man ganz einfach nicht mehr aus der Hand geben. Schon gar nicht zu Hause", meinte er. Edgerton will jetzt nicht mehr länger zuschauen. Er beginnt am Mittwoch mit dem Eistraining und will nächsten Sonntag gegen Alba Volan wieder spielen.
Ausfall droht.
Aber kaum ist der VSV wieder einigermaßen komplett, droht bereits der nächste Ausfall. Darrel Scoville plagt eine "lästige" Sehnenansatz-Entzündung in der Kniescheibe. VSV-Arzt Pekka Mutonen rät zu einer zehn- bis 14-tägigen Pause, Scoville will aber spielen. Die Entscheidung fällt heute vor dem Spiel in Linz. Auch Lanzinger und Oraze sind angeschlagen (Rippenprellungen), werden aber die Zähne zusammenbeißen.
Niederlage verdaut.
"Jetzt holen wir die zwei verlorenen Salzburg-Punkte in Linz zurück", ist Markus Peintner überzeugt. Auch Trainer Greg Holst hat die Niederlage bereits verdaut. "Wir fahren nach Linz, um zu gewinnen", meint auch er. Nach den beiden Niederlagen im Oktober (2:4, 2:5) wäre heute ohnehin ein VSV-Sieg fällig.
In Linz wird Holst die Linien teilweise neu formieren, wobei auch Wolfi Kromp und Daniel Slivnik in den Sturm beordert werden könnten. Auch wird Holst die blutjunge vierte Linie mit Nico Toff, Michi Raffl (beide 18) und Benjamin Petrik (19) verstärkt zum Einsatz bringen. "So oder so. Mindestens acht bis neun Einsätze wird es für sie geben", verspricht Holst.












