Für Charpentier zählen nur die Caps
Kaum in Wien gelandet, absolvierte Charpentier schon das erste Training mit den Vienna Capitals. Am Freitag wartet der KAC.

Foto © GEPACharpentier ersetzt Labbe (Bild) im "Eiskasten"
Die Vienna Capitals haben ihren neuen Torhüter an Bord. Sebastien Charpentier ist nach zehnstündigem Flug in Wien angekommen und wird bis Mitte November Jean-Francois Labbe, der sich an den Adduktoren verletzt hat, ersetzen. Der 30-Jährige Kanadier hat am Mittwoch bereits ein erstes Mal mit seiner neuen Mannschaft trainiert.
KAC wartet. Capitals-Headcoach Kevin Gaudet war voll des Lobes für den neuen Torhüter: "Ich bin sicher, dass wir die richtige Wahl getroffen haben. Charpentier ist reaktionsschnell und hat ein sehr gutes Stellungsspiel. Wer zwei Jahre in der russischen Liga gespielt hat und wieder dort hin geht, muss gut sein. Er kann Spiele zu unseren Gunsten entscheiden, und genau das brauchen wir in dieser ausgeglichenen Liga." Charpentier war nach der ersten Trainingseinheit in Wien müde, aber zufrieden. "Es war wichtig, dass ich am Mittwoch bereits mittrainiert habe. Bis zum ersten Match am Freitag in Klagenfurt habe ich nicht viel Zeit, die Mannschaft und das System kennen zu lernen."
Videostudium. Charpentier sieht sein zeitlich begrenztes Engagement in Wien als Chance, sich in Europa einen Namen zu machen. "Ich denke derzeit nicht an die russische Liga, in die ich wahrscheinlich Mitte November wechseln werde, sondern nur daran, wie ich den Vienna Capitals helfen kann. Meine volle Konzentration gilt den Caps." Über die österreichische Eishockey-Liga weiß der 30-Jährige nicht viel. "Das brauche ich auch nicht. Ich werde mir die letzten Spiele auf Video ansehen, am Donnerstag noch ein Mal voll trainieren und am Freitag geht's zum Auswärtsspiel gegen den KAC. Dort kann ich dann zeigen, was ich kann."












