Linz verzweifelte an Laibachs Defensive
Slowenen behaupten dank guter Abwehrarbeit und Effizienz die Tabellenführung.

Foto © GEPAMatej Hocevar (Laibach)
Gegen Tabellenführer Olimpija Laibach ist für den EHC
Liwest Linz in der fünften Runde der Erste Bank Eishockey-Liga kein
Kraut gewachsen gewesen. Trotz optischer Überlegenheit unterlagen die
Oberösterreicher am Freitag mit 1:4 (1:3,0:0,0:1), standen erstmals
in der laufenden Saison ohne Punkte da. Laibach hingegen bleibt der
Tabellenspitze erhalten.
Das Blatt wendete sich.
Nur der Auftakt verlief aus Linzer Sicht erwartungsgemäß. Nach
zehn Minuten und einer souveränen Vorstellung brachte Gregor
Baumgartner die Linzer in der zehnten Minute per Penalty mit 1:0 in
Führung. Weil Jardine aber nur wenige Sekunden später aus einem
Konter schon zum 1:1 einnetzte (Linz-Goalie Machreich war die Sicht
verstellt), wendete sich das Blatt zuungunsten der Gastgeber.
Souveräne Defensive.
Der Spielrhythmus der Black Wings war gebrochen, noch im ersten
Drittel erhöhten Corupe (14.) und Mitchell (19.) auf 3:1 für Laibach.
Vom klar gewonnenen Torschuss-Vergleich (Verhältnis 23:9 für Linz)
konnte man sich herzlich wenig kaufen. Auch im zweiten Drittel waren
die Oberösterreicher die klar spielfreudigere Mannschaft, biss sich
aber trotz fünf Powerplays an der souverän agierenden
Olimpija-Defensive die Zähne aus.
Herausragender Schlussmann.
Eine wahre Betonabwehr blieb auch im Schlussdrittel der größte
Trumpf der Gäste, trotz verzweifelter Linzer Angriffe hielt das
Bollwerk stand. Nicht zuletzt wegen "Teufelskerl" und US-Legionär
Alex Westlund, der im slowenischen Tor zur Hochform auflief. Als
Avgustincic in der 51. Minute Laibach mit 4:1 in Front schoss, war
die Partie gelaufen.
Features
Fakten
EHC LIWEST Black Wings Linz - Olimpija Laibach
1:4 (1:3,0:0,0:1)
Tore: Baumgartner (10.) bzw. Jardine (11.),
Corupe (14.), Mitchell (19./PP), Avgustincic (51.).
Strafminuten: 8
bzw. 18












