Der Boss verzichtet auf ein Donnerwetter
Ein 1:8-Debakel in Wien. 99ers-Boss Jochen Pildner-Steinburg bringt das aber (noch) nicht aus der Ruhe.

Foto © GEPADie schwarzen Grazer wurden von den Wienern ausgebremst
Wer sucht nicht nach Trost, wenn es einem gar nicht gut geht? Jochen Pildner-Steinburg tut das nach der zweiten Runde mit einem Blick auf die Tabelle der Erste-Eishockey-Liga. Seine Graz 99ers sind nach dem 1:8-Debakel bei den Vienna Capitals zwar mit zwei Zählern nur Siebenter. Doch dahinter liegen die Freunde aus Kärnten -Villach (8.) mit einem und der KAC (9.) mit keinem Punkt . . .
Das Spiel verschlafen.
"Das 1:8 in Wien macht mir keine Freude und tut weh. So darf man nicht verlieren. Jetzt heißt es nachdenken, aber ich werde auf ein Donnerwetter verzichten. Dafür sorgt schon unser Trainer Larry Sacharuk. Er wird den Spielern klarmachen, worum es geht", ist Pildner-Steinburg überzeugt. Welche Erklärung hat aber der Herr Präsident für das Debakel in Wien? "In der Verteidigung haben unsere Herren geschlafen. Das war's. Die Schlafmützen sind jetzt aufzuwecken", fährt der 99ers-Boss fort.
Gut Ding braucht Weile.
"In unserer Mannschaft stehen zwölf Neuzugänge. Einiges muss und wird sich noch einpendeln, darum wollen wir die Kirche im Dorf lassen", so Steinburg.
Features
Fakten
EC Vienna Capitals - Graz 99ers 8:1 (3:0,2:0,3:1) Albert
Schultz-Halle, 3.000, SR Altersberger,
Tore: Fox (5./SH), D. Rodman
(9./PP), Rheaume (9.), Bjornlie (23./PP), Dolezal (31.), M. Rodman
(41./PP), Latusa (49., 59./PP) bzw. Stuart (54./PP).
Strafminuten: 28
bzw. 14 plus 10 Disziplinar












