Körperloser VSV war chancenlos
Zum Auftakt der Erste Bank Eishockey Liga schoss Meister Salzburg Vizemeister VSV mit 1:5 vom Eis. Villacher ließen völlig den Kampfgeist vermissen.

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Es begann perfekt für den EC VSV und endete mit einer verdienten 1:5-Niederlage beim Meister. Die Red Bulls Salzburg hatten mit dem Vize-Meister aus der Draustadt, bei dem Goalie Prohaksa (Darmgrippe), Gauthier (gesperrt) und Niki Petrik (verletzt) fehlten, leichtes Spiel. Obwohl sie nach nur 115 Sekunden 0:1 zurücklagen. Da hatte Markus Peintner für den ersten Treffer in der neuen Saison gesorgt. Damit hatten die Adler allerdings ihr Pulver schon verschossen. Sie konnten zwar noch einige Minuten die Partie offen halten, mehr aber schon nicht mehr.
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Zu wenig Kampfgeist.
Als die Heimischen merkten, dass die Blau-Weißen sich noch bei einem Testspiel wähnten, gaben sie Gas. Und sie konnten das ganz ungehindert tun. Zu körperlos, mit zu wenig Kampfgeist und ohne an den Mann zu gehen, fuhren die Gäste über das Eis. Das nützten die technisch brillanten "Bullen", um ein fehlerloses Kombinationsspiel aufzuziehen und die nötigen Tore zu erzielen. Vor allem im zweiten Abschnitt machten die Salzburger auf dem Eis, was sie wollten, da kamen die Villacher bei den Kombinationen oft mit dem Schauen nicht mehr mit.
Starker Starkbaum. Kein Wunder, dass Keeper Reinhard Divis nicht einen einzigen gefährlichen Schuss der Villacher abwehren musste. Nur drei Mal brachten sie die Scheibe in Richtung Tor. Hätte auf der anderen Seite nicht der erst 21-jährige Bernhard Starkbaum die unmöglichsten Schüsse gehalten, die Adler wären wohl völlig untergegangen. Trainer Greg Holst stellte zwar die Linien um, gebracht hat es nichts. Das Schlussdrittel war ein Schaulaufen der Hausherren. So begann die neue Saison wie die alte endete: Salzburg schlägt Villach.
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Ergebnis
EC Red Bull Salzburg - EC Pasut Villacher SV 5:1 (2:1,2:0,1:0)
Eisarena Salzburg, 2.800, SR Längle.
Tore: Harand (13./PP), Kalt (19./SH), Banham (23.), Green (40./PP),
Pinter (57.) bzw. Peintner (2./PP)
Strafminuten: 14 bzw. 8
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