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Zuletzt aktualisiert: 14.09.2007 um 10:02 Uhr

Eishockey: Klagenfurt und Villach erstrahlen im neuen Glanz

In Klagenfurt und Villach steht die Eiszeit vor der Tür: Sowohl KAC- als auch VSV-Fans dürfen sich über modernisierte Heimstätten freuen.

Spieler und Fans freuen sich auch die modernisierten Heimstätte

Foto © GEPASpieler und Fans freuen sich auch die modernisierten Heimstätte

Die Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 20.000. Watt, versteht sich. So viel leistet die neue Lautsprecheranlage in der Klagenfurter Stadthalle, die bereits unter dem Dach hängt. Für die Fans des Rekordmeisters KAC wird es in der kommenden Saison also gewaltig etwas auf die Ohren geben. Was noch fehlt, ist der Videowürfel, der am 25. oder 26. September unter das Hallendach schweben soll. "Der Zulieferer hat uns versichert, dass bis zum ersten Heimspiel des KAC am 28. September alles fertig ist", bekräftigt Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger. Die Boxen beschallen bereits die Klagenfurter Herbstmesse, der Videowürfel wird auch die Euro 2008 erleben - die jeweils 10,5 Quadratmeter großen Bildschirme lassen sich zu einer Wand kombinieren. Die soll beim Public Viewing in der Messehalle 3 zum Einsatz kommen.

Fakten

Seine Generalprobe absolviert der KAC am Freitag ab 19.15 Uhr gegen Jesenice in der Puschnig-Halle.

Vorschriften für den Würfel. Was auf dem Videowürfel gezeigt wird, ist vom Eishockeyverband vorgeschrieben: Fouls oder strittige Szenen werden nicht über die Bildschirme flimmern. Das Publikum soll nicht gegen die gegnerische Mannschaft oder den Schiedsrichter aufgebracht werden.

Neues Lichtsystem. Auch in Villach wird die Stadthalle gewaltig aufpoliert: Kräne kurven auf der Eisfläche, Elektroinstallateure schuften überall: (Fast) pünktlich zum VSV-Heimstart der Eishockey-Meisterschaft strahlt´s wie in keinem anderen Eisstadion Österreichs. Die Stadthalle erhielt ein computergesteuertes Lichtsystem (Kosten: rund 100.000 Euro), das optimale TV-Tauglichkeit gewährleistet. "Das Licht ist binnen Sekunden von dunkel auf hell und umgekehrt zu schalten", erläutert Rudolf Tischner von der Elektrofirma ETK.

Großzügiger Ausbau. Neu ist auch das Soundsystem, für das insgesamt 22 Lautsprecher im Publikumsbereich angebracht wurden. "Zu den optischen Eindrücken wird es akustische Erlebnisse geben", verspricht der frühere KAC-Torhüter Hans Schaunig, dessen "PKE-Electronics" die Tonanlage lieferte. Die wird auch das klubinterne "Adler-TV" nützen. Sprecher Gerhard Oberrauner und Kameramann Wolfgang Preiml haben sich im - ebenfalls adaptieren - Medienbereich ein Studio eingerichtet, schicken Live-Bilder direkt auf die Videowall. Freuen über Investitionen von 1,2 Millionen Euro dürfen sich auch die Gastmannschaften. Deren Kabinentrakt unter der Südtribüne wurde großzügig ausgeweitet.

STEFAN JÄGER, HELMUT GRAM

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