Schiedsrichter-MordEishockey-Profi nach fast vier Jahren Gefängnis wieder am Eis

In der slowakischen Eishockey-Liga gab Ladislav Scurko zuletzt sein Comeback. Er saß war zuvor im Gefängnis gesessen, weil wegen Mordes an einen Schiedsrichter nach einem Streit verurteilt wurde.

ICE HOCKEY - EBEL, Medvescak, training
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Der slowakische Eishockey-Spieler Ladislav Scurko wurde im Jahr 2009 verhaftet. Die Justiz beschuldigte Scurko, den Schiedsrichter Marek Liptaj erstochen zu haben. Eine zweijährige Untersuchungshaft und eine Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe über fünf Jahre folgten.

Liptaj war der Mitbewohner von Scurko. Letzterer ließ den Unparteiischen bei ihm wohnen, da dieser eine Krebserkrankung vortäuschte. Als die Lüge aufflog, kam es zu dem heftigen Streit, bei dem Scurko Liptaj mit dem Messer attackierte und tötete - zudem soll der Schiedsrichter ihm auch viel Geld geliehen haben, das nie zurückgezahlt worden war.

Am Ende des Jahres 2015 wurde Scurko frühzeitig - nach drei Jahren und neun Monaten - aus seiner Haft entlassen und begann in unteren Ligen wieder Eishockey zu spielen. Nun gelang ihm die Rückkehr in die erste Liga. Dort heuerte er bei Detva an und stand bereits in zwei Spielen wieder am Eis.

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