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Zuletzt aktualisiert: 27.06.2007 um 10:31 Uhr

Eishockey-Chef arbeitete als Geheimdienstler

Die "längst vergessene Vergangenheit" holt den slowakischen Großunternehmer ein.

Der Präsident des Slowakischen Eishockey-Verbandes, Juraj Siroky, hat in den Jahren 1979 bis 1990 für den kommunistischen Geheimdienst (STB) gearbeitet, darunter ab 1985 an der tschechoslowakischen Botschaft in Washington. Das geht aus Dokumenten hervor, die das Institut für das Nationale Gedenken (UPN) veröffentlicht hat, wie die Tageszeitung "Sme" am Mittwoch berichtete. Siroky bestritt seine Arbeit für den STB nicht. Gegenüber Medien erklärte er, seine STB-Tätigkeit sei "längst vergessene Vergangenheit", er habe "nie gegen die Regeln des Anstands" gehandelt.

Als Großunternehmer tätig. Siroky gehört heute zu den bedeutendsten Unternehmern des Landes. Er leitete den Harvard Fonds in der Slowakei, in den 1990er Jahren erwarb er große Anteile an der Tageszeitung "Pravda". Die Medien vermuten, dass Siroky zu den größten Sponsoren der derzeit dominanten Partei der Regierungskoalition, der sozialdemokratisch ausgerichteten Smer (Richtung), gehört.


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