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Innsbrucker blamierten sich gegen Szekesfehervar 1:3

Auch neuer Tirol-Trainer Kennedy konnte kein Wunder wirken. Bisheriger Prügelknabe jubelte verdient.

© GEPA
 
Auch Neo-Trainer Ron Kennedy hat beim HC Innsbruck an seinem dritten Arbeitstag keine Wunder wirken können. Die Tiroler blamierten sich zum Auftakt des "unteren Play-Offs" und verloren zu Hause gegen Szekesfehervar, den bisherigen Prügelknaben der Liga, mit 1:3 (1:1,0:0,0:2). Die Eishockey-Krise in Innsbruck wurde im ersten Spiel nach der Ablöse von Coach Pat Cortina nun verlängert.

Kein kontrollierter Spielaufbau. Die Innsbrucker - noch immer geschockt vom verpassten oberen Play-Off - begannen hektisch und ohne kontrolliertem Spielaufbau. Und so waren es auch die Gäste aus Ungarn, die das erste Powerplay nach elf Sekunden zur 1:0 Führung nutzen konnten (10.). Erst zwei Minuten vor der ersten Drittelpause gelang Razingar ebenfalls in Überzahl der Ausgleich für die Haie.

Ansatzloser Schuss. Im zweiten Spielabschnitt erfing sich Innsbruck etwas, ohne wirklich zu überzeugen. Drei Mal hatten die Tiroler Einschussmöglichkeiten, doch Szekesfehervar-Goalie Hetenyi glänzte mit tollen Paraden. Im Schlussdrittel überraschte Szekesfehervar-Stürmer Kralj Innsbruck-Goalie Kotyk mit einem ansatzlosen Schuss und die Ungarn führten erneut (44.). Fünf Minuten vor Ende hatte Innsbruck zwar die Riesenchance auf den Ausgleich, doch Lindner schoss einen Penalty (Razingar wurde von Horvath gestoppt) neben dem Tor vorbei. Selbst als die Innsbrucker 99 Sekunden vor Schluss ihren Torhüter vom Eis nahmen, schwächten sie sich selbst, denn 16 Sekunden später kassierte Unterluggauer eine Zwei-Minuten-Strafe. Zehn Sekunden vor Ende sorgte Ftorek mit einem Empty-Net-Goal für den hochverdienten Endstand gegen die Tiroler, die eine inferiore Leistung boten.