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Olimpijas Freude auf die grenzenlose Eiszeit der Zukunft

Warum Politik uninteressant ist und Laibach vorne mitspielt, erklärt Obmann Matjaz Sekelj.

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Olimpija Laibach gilt als slowenische Traditionsmannschaft, warum der Gang in die Erste Bank Eishockeyliga?
MATJAZ SEKELJ: Für uns war die Bewerbung um eine Aufnahme in die EBEL eine logische Sache, denn mit Jesenice spielt bereits unser prominentester Gegner in der österreichischen Liga mit. Ohne die Derbys gegen Jesenice sind wir wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Es ging also nicht nur um eine neue sportliche Herausforderung, sondern auch um die Zukunft von Eishockey in Laibach.

Wo sehen Sie die Mannschaft in der Tabelle?
SEKELJ: Wir haben viele Neuzugänge, es wird also etwas dauern, bis sich alle aneinander gewöhnt haben und die Resultate aussagekräftig sind. Ein Platz in den Play-offs muss am Ende aber herausschauen, das heißt wir wollen bei den oberen sechs Mannschaften mitspielen. Unser Ziel ist das Viertelfinale.

Wie schätzen Sie die Liga ein?
SEKELJ: Das Niveau ist sehr hoch, da werden wir uns ranhalten müssen. Wir haben natürlich auch den Weg Jesenices ein wenig mitverfolgt, das hilft bei der Einschätzung der Gegner. Keine Frage - Red Bull Salzburg wird der große Gejagte sein, an diesem Dream-Team führt in der Liga kein Weg vorbei.

Wie sieht es mit der Eishockeybegeisterung in Laibach aus?
SEKELJ: Das ist das Problem: In Laibach konkurrieren Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und eben Eishockey um die Zuschauer. Wir brauchen Siege, um die Leute in die Halle zu bekommen und rechnen am Anfang mit 2000 bis 2500 Zuschauern. Das slowenische Fernsehen hilft uns sehr - die Spiele im Grunddurchgang werden live übertragen.