Deutschland sorgte für die erste WM-Sensation
Elffacher Weltmeister Tschechien 2:0 geschlagen - Schweden siegte 5:2 über Dänemark

Foto © GEPA
Deutschland hat am Donnerstagabend mit einem
2:0-Sieg gegen den elffachen Weltmeister Tschechien für die erste
Sensation bei der Eishockey-WM in Russland gesorgt. Dänemark
verpasste gleiches in der Zwischenrunden-Gruppe beim 2:5 gegen
Schweden nach einer 2:0-Führung.
WM-Zweiten.
Einen Tag nach dem erlösenden 5:3 über Norwegen entzauberte
Deutschland den am Vortag spielfrei gewesenen WM-Zweiten des
Vorjahres und elffachen Weltmeister Tschechien in Mytischi bei Moskau
mit 2:0 (1:0,0:0,1:0). Matchwinner beim Zwischenrunden-Auftakt waren
die DEL-Spieler Michael Hackert mit seinem Treffer in der 20. Minute
und Michael Wolf mit seinem drittem WM-Tor in der 59. Minute.
Zehn NHL-Spieler.
Die mit zehn NHL-Spielern angetretenen Tschechen scheiterten am
deutschen Kampfgeist sowie am exzellenten deutschen Goalie Dimitrij
Kotschnew, der 21 Schüsse zu seinem Shutout abwehrte. In Moskau war am 15. April 1986 mit 4:3 über die einstige CSSR der
bisher letzte WM-Sieg der Deutschen gegen die Tschechen gelungen. Zur
damaligen Mannschaft gehörten Bundestrainer Uwe Krupp,
Assistenztrainer Ernst Höfner und DEB-Sportdirektor Franz Reindl.
Dänemark.
Die Dänen hinterließen im zweiten Abendspiel gegen Schweden den in
jeder Beziehung besseren Eindruck als 24 Stunden zuvor die Schweizer.
Das Team von Mike Sirant ging durch einen Doppelschlag von Morten
Madsen (3.) und Peter Regin (7.) mit 2:0 in Führung. Die Schweden
wendeten anschließend aber mit drei Powerplaytoren in Folge die
Partie. Das 3:2 für Schweden erzielte Johan Davidsson bereits in der
34. Minute. Im Schlussdrittel standen die Dänen dem Ausgleich aber
sehr nahe, ehe ein Aussetzer des bis dahin tadellosen Keepers Michael
Madsen den Schweden den vierten Treffer und damit die Vorentscheidung
ermöglichte.
USA.
Die USA gewannen zum Auftakt der Zwischenrunden-Gruppe F das Duell
zweier Vorrunden-Gruppenzweiten gegen die Slowakei mit 4:2. Die USA
zogen im Mitteldrittel durch Treffer von Phil Kessel und Brandon
Bochenski vorentscheidend mit 4:1 davon. David Backes war zudem im Startdrittel mit einem Unterzahltreffer
für die USA erfolgreich. Das junge amerikanische Team nutzte wie
Finnland gegen die Schweiz die um einen Tag längere Regeneration aus
und kam zum relativ ungefährdeten Sieg über den Weltmeister von 2002.












