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    Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 20:29 UhrKommentare

    Ein Land geht aufs Eis

    Der Eishockeysport in Kärnten hat sich neu aufgestellt und genießt über die Landesgrenzen hinaus hohes Ansehen.

    Alle Neune: Grafenstein siegt gegen Kappel (weiße Trikots) 9:4

    Foto © Gert KöstingerAlle Neune: Grafenstein siegt gegen Kappel (weiße Trikots) 9:4

    Der Eishockeysport in Kärnten blickt auf eine lange Tradition zurück. 1962 begann eine Erfolgsstory, die mittlerweile sogar bis über die Landesgrenzen einen hohen Stellenwert genießt. Mit Pontebba und Toblach spielen heuer zwei italienische Teams mit. Die Zugpferde für die ungebrochene Popularität sind selbstverständlich die großen Vereine KAC und VSV. Allerdings greifen heuer insgesamt 69 Mannschaften in den Spielbetrieb der unteren Ligen ein (CHL, Kärntner Liga, Unterliga und Landesklassen). Insgesamt sind in Kärnten über 2500 Spieler beim Kärntner Eishockey Verband (KEHV) gemeldet.

    Infrastrukturell hat sich der Kärntner Verband dafür maßgeblich gerüstet. Bereits im Vorjahr wurden die Spielklassen in West, Mitte und Ost aufgeteilt. Damit bleiben den Mannschaften lange Anfahrtswege erspart. Zum anderen soll den Zuschauern regelmäßig Derby-Stimmung geboten werden. Von den Vereinen wurde dieser Vorstoß begeistert angenommen, erklärt KEHV-Präsident Wolfgang Ebner. Unterschiede gibt es beim Spielmodus. Hier müssen die regionalen Witterungsbedingungen berücksichtigt werden. "Viele spielen auf Natureis. Die Vereine haben ein Mitspracherecht, wie die Meisterschaft ausgespielt wird", so Ebner.

    Aktuelle Ergebnisse

    Einen weiteren Schritt setzte der Verband mit der Neugestaltung seines Internet-Auftritts. Nach den Spielen geben die Vereine die Daten ins Online-System ein. Innerhalb kürzester Zeit sind die Ergebnisse nachzulesen und die Tabellen am aktuellen Stand. "Damit bewegen wir uns auf einem Niveau, wie der steirische Verband und die österreichische Eishockey-Liga", stellt Ebner fest.

    Ein heikles Thema bleiben jedoch die finanziellen Angelegenheiten. Zuwendungen gibt es für die Vereine nicht. Sie müssen Mitgliedsbeiträge selbst berappen und sind auf sich allein gestellt. "Die Vereine unterliegen verschiedenen Dachverbänden. Von uns gibt es keine Förderungen, da wir den Großteil der Einnahmen selbst an den ÖEHV (Österreichischer Eishockeyverband, Anm.) abliefern müssen", weist Ebner hin. Für den Nachwuchsbereich sind die Gelder trotzdem gesichert. Ebner: "Dies betrifft vor allem die Auswahl-Mannschaften. Sie nehmen auch heuer wieder bei diversen Nachwuchsturnieren teil."

    Neben den Damen- und Herrenmannschaften erklärt sich der KEHV barrierefrei. Unter der Obhut von Harald Lange und Zdenek Vanek, Vater von NHL-Star Thomas, werden die körperlich beeinträchtigen Eis-Sledgehockey-Spieler unterstützt.

    MARTIN QUENDLER

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