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    Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 20:01 UhrKommentare

    Überrollt uns nun die NHL?

    Am Dienstag gibt's den womöglich letzten Anlauf, die nordamerikanische NHL doch noch zu retten. Viele der Eishockey-Stars bereiten sich aber schon auf die "Landflucht" vor. Von Mario Kleinberger und Gerald Pototschnig.

    Foto © Sujet/Gepa

    1. Wie schaut es derzeit in der NHL aus? Gibt es Verhandlungen? Oder steht womöglich die komplette Saison vor einer Absage?

    ANTWORT: Alle Verhandlungen zwischen NHL, den Klub-Besitzern und der Spielergewerkschaft (NHLPA) verliefen bisher ergebnis-los. Zuletzt wurden sogar zwei staatliche Mediatoren engagiert, auch sie brachen die Gespräche sofort ab. Heute treffen sich in New York sechs Klub-Chefs und einige Spieler, der vielleicht letzte Versuch, die NHL- Saison doch noch zu retten.

    2. Was sieht das Reglement der österreichischen Eishockey-Liga vor? Können Spieler aus der NHL in beliebiger Anzahl und ohne jedes Limit nach Österreicher kommen?

    ANTWORT: Da die Tryout-Phase von 15. November bis 15. Dezember verlängert wurde, könnten die Klubs rein theoretisch alle ihre jetzigen Legionäre gegen NHL-Spieler austauschen. Nach dem 15. 12. darf jeder Verein maximal noch drei Tauschvorgänge nicht wie üblich bis zum 31. Jänner, sondern bis 15. Feber durchführen. Sollte es in der NHL aber zu einer Einigung nach dem 15. 2. kommen, schauen die Klubs durch die Finger, da sie keine Ersatzspieler mehr verpflichten dürften. Angeblich gibt es in der NHL einen Plan für eine Mini-Saison. Beginn am 1. März, 48 Spiele im Grunddurchgang und danach beginnt das Play-off.

    3. Sollte nun die große "Landflucht" der NHL- Stars von Nordamerika nach Europa beginnen, und sollten auch die Vereine unsere Eishockey-Liga nochmals "nachladen" - wie stehen die Klubchefs von KAC und VSV dazu?

    ANTWORT: Beim KAC und VSV werden keine weiteren NHL-Spieler verpflichtet werden. Ganz im Gegenteil, die Klub-Chefs aus Klagenfurt und Villach hätten nichts dagegen, wenn es in der NHL bald wieder losgehen würde. "So überzeugen mich die NHL-Stars auch nicht", sagt KAC-Vizepräsident Hellmuth Reichel. "Sonst wäre es eine Verfälschung der Meisterschaft", ist VSV-Obmann Giuseppe Mion überzeugt.

    4. Ob in Graz oder Klagenfurt, beim VSV, in Salzburg oder Wien, überall spielen bzw. spielten bereits Stars aus der NHL. Wie haben sich Vanek, Grabner, Myers & Co. bisher wirklich geschlagen? Haben sie das gehalten, was ihre großen Namen versprochen haben?

    ANTWORT: Thomas Vanek hatte in Graz einige Not, die Graz 99ers kamen auch mit dem "Vanek-Druck" nicht zurecht, haben mit ihm nur drei von elf Spielen gewonnen. Beim KAC zeigt Tyler Myers viel zu wenig, Sam Gagner und nun auch Andrew Cogliano lassen Klasse aufblitzen, aber alle drei passen ganz offensichtlich extrem auf ihre Haut & Knochen auf. Nach Innsbruck hat Andreas Nödl Schwung gebracht, war aber alleine auf weiter Flur. In Wien war Corey Potter kaum zu sehen, in Salzburg liefen zwei NHL-Kaliber vor Trainer Pierre Pagé davon. Michael Grabner beim VSV, Jan Mur?ak bei Laibach und Dustin Jeffrey (Zagreb) haben hingegen voll eingeschlagen.

    5. Angeblich stehen bereits die nächsten NHL-Spieler vor den "Toren" Österreichs. Wo werden die Nächsten landen? Welche Namen werden derzeit gehandelt?

    ANTWORT: Meister Black Wings Linz hat gestern begonnen "nachzuladen": Shawn Matthias (24) von den Florida Panthers wird den Angriff verstärken. Und angeblich haben die Linzer noch zwei weitere NHL-Spieler an der Angel. Bei den Graz 99ers könnte ein Engagement von Guillaume Latendresse, Bruder von Torjäger Olivier Latendresse, unmittelbar bevorstehen. Er hat für Montreal Canadiens und Minnesota Wild 326 NHL-Spiele absolviert und 81 Tore erzielt, ist seit heuer bei den Ottawa Senators unter Vertrag. Auch eine Rückkehr von Thomas Vanek ist nach wie vor Thema - sollte die NHL noch länger nicht spielen oder gar die gesamte Saison ausfallen, kommt für Vanek nur Graz infrage. Bei den Vienna Capitals und Red Bull Salzburg wäre es vermutlich nur eine Frage der Zeit, wann sie im Fall der Fälle zugreifen, bei beiden spielen die Kosten keine große Rolle.

    VON MARIO KLEINBERGER, GERALD POTOTSCHNIG

    Lexikon

    Lockout. Weil sich NHL bzw. Klubbesitzer nicht der Spielergewerkschaft (NHLPA) auf keinen neuen Kollektivvertrag einigen können, hat die NHL ihre Spieler ausgesperrt. Es geht um die Aufteilung von 3,3 Milliarden Dollar Gesamteinnahmen.

    Absagen. Der "Lockout" dauert bereits seit 16. September. Die NHL-Saison hätte am 11. Oktober beginnen sollen. Bis inklusive 14. Dezember sind alle Spiele inklusive das All-Star-Wcohenende und das "Winter Classic" im Jänner abgesagt.

    Historisches. Bereits in der Saison 1994/95 sind 38 Runden ausgefallen, nur 48 Runden und die Play-offs wurden gespielt. 2004/05 fiel die gesamte NHL-Saison dem "Lockout" zum Opfer und wurde abgesagt.

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