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    Zuletzt aktualisiert: 16.11.2012 um 21:39 UhrKommentare

    99ers bezwingen Salzburg 4:1, KAC & VSV verlieren

    Die Graz 99ers feiern gegen die Salzburger "Bullen" auswärts einen deutlichen 4:1-Erfolg. Die Rotjacken gehen gegen Zagreb mit 1:4 unter. Villach verliert gegen Laibach mit 2:3.

    Jubel bei den 99ers

    Foto © GEPAJubel bei den 99ers

    Plötzlich läuft es wieder bei den 99ers. Nach dem 7:5-Auswärtserfolg in Villach folgte ein "geschichtsträchtiger" 4:1-Sieg in Salzburg. Denn es ist der erste Erfolg in der Mozartstadt seit dem 2. Oktober 2009 - damals hatte es ein 6:5 nach Penalty-Schießen gegeben.

    Am Freitag war zum einen ein erneut ganz starker Frederic Cloutier im Tor ein Vater des Sieges, zum anderen nutzten die Grazer die Schwächen in der Abwehr der Bullen gnadenlos aus. Schon das 1:0 ging auf die Kappe der Salzburger Hintermannschaft, denn Ganahl erreichte seinen eigenen Abpraller und schoss aus spitzem Winkel ein. Da sah auch Bullen-Schlussmann Auld nicht wirklich gut aus. Der gebürtige Grazer Goalie im Salzburg-Dress, Bernd Brückler, verletzte sich übrigens beim Aufwärmen und konnte nicht spielen.

    Nach dem 1:0 für die 99ers ging die Partie zunächst ausgeglichen weiter und Kristler gelang im Mitteldrittel der Ausgleich. Doch dadurch ließen sich die Steirer nicht aus dem Konzept bringen. Nur wenig später sorgte Altmeister Bobby Wren in Überzahl für die erneute Grazer Führung - das Powerplay hatte nur ganze acht Sekunden lang gedauert.

    Auch danach fand Salzburg nicht mehr wirklich ins Spiel, und wenn es Chancen gab, war Cloutier auf dem Posten. Day traf in Unterzahl zum 3:1 und der seit Wochen in Hochform spielende Latendresse machte mit dem 4:1 alles klar.

    "Eis-Fieber" steckte den KAC nicht an

    Mit einem gellenden Pfeifkonzert der über 14.000 Fans in der Zagreb-Arena wurden die Rotjacken empfangen. Nicht vergessen haben die kroatischen Fans, dass die Klagenfurter in der vergangenen Saison die Bären mit 4:1-Siegen im Halbfinale aus dem Bewerb warfen und die Titelträume platzten. An ihre guten Auftritte durften sich die KAC-Spieler erinnert haben, denn sie legten mit viel Elan los. In der dritten Spielminute jubelte John Lammers über das vermeintliche 1:0, aber Schiedsrichter Erd gab den Treffer wegen angeblichem Torraumabseits nicht. Die Gäste drückten aber weiter aufs Gas, erarbeiteten sich gute Chancen, aber Zagreb-Tormann Kristan behielt die Oberhand.

    Die Kroaten lösten sich erstmals in der 13. Minute aus der Umklammerung. Zwei Chancen Zagrebs konnte KAC-Goalie Chiodo noch vereiteln, gegen Fraser musste er sich jedoch geschlagen geben. Dieses Tor warf die Athletiker völlig aus der Bahn und Zanoski legte für die Hausherrn nach. Es war ein mehr als haltbarer Treffer. Die Konfusion in der KAC-Abwehr erhielt durch dieses Tor weitere Nahrung, plötzlich gelang nichts mehr. Die Pause kam zur rechten Zeit.

    Im zweiten Abschnitt agierte der KAC wieder mit etwas mehr Taktik, dies spiegelte sich auf dem Eis wider. Nur die daraus resultierenden Überzahlspiele verebbten im Sand. Zagreb beschränkte sich auf das Kontern und dies mit Erfolg. Zanoski nützte wieder ein Blackout in der Abwehr der Gäste zum 3:0.

    Im dritten Abschnitt keimte kurz Hoffnung im KAC-Lager auf. Scofield verkürzte auf 1:3 und Lundmark hatte wenige Sekunden später das 2:3 auf dem Schläger, scheiterte am kroatischen Schlussmann. Für die endgültige Entscheidung zeigte sich nur knappe vier Minuten nach dem Anschlusstreffer Perkovic verantwortlich. Gagner und Co. steckten zwar nicht auf, kämpften beherzt, doch die Kroaten spielten das Match ganz trocken nach Hause.

    Der VSV stürmte, doch Laibach war im Powerplay eine Wucht

    Seit 26. Oktober 2010 sind die Adler in Laibach sieglos, die Negativbilanz wurde prolongiert. Der VSV vergab viele Powerplays, Laibach nützte seine nummerischen Überlegenheiten. Beim hauchdünnen 2:3 war auch viel Pech, im Finish wollte der verdiente Ausgleich nicht mehr gelingen.

    Dabei begann Villach kompromisslos, Antti Pusa zirkelte die Scheibe vorbei am starken Laibach-Keeper Kuhn: 0:1 (9.). Pewal vergab das mögliche 2:0 (11.). Spätestens ab jetzt verstanden die Slowenen keinen Spaß mehr, Olimpija wurde auch härter. Hocevar checkte Damon brutal gegen die Bande und kassierte eine Spieldauerdiszi. Zuvor hatte Laibachs Topscorer D'Alvise in Überzahl zum Gleichstand abgestaubt (15.). Die Möglichkeit auf die neuerliche Führung verjuxte der VSV bei fünf gegen drei, Altmann traf nur "Metall" (17.).

    Nach Wiederbeginn vernebelte der VSV erneut eine 5:3-Überlegenheit: Laibach zeigte, wie man Powerplay spielt: Als Peintner hockte, netzte McBride zum 2:1 (32.) ein, Mursak sorgte für die Vorentscheidung (43./PP2), Hothams Anschlusstor zählte leider nur mehr für die "Optik".


    Ergebnisse:

    Red Bull Salzburg - Moser Medical Graz 99ers 1:4 (0:1,1:1,0:2)
    Salzburger Volksgarten, 2.625, Altersberger/Smetana
    Tore: Kristler (30.) bzw. Ganahl (18.), Wren (33./PP), Day (42./SH), Latendresse (54.)
    Strafminuten: 14 bzw. 10

    Olimpija Ljubljana - VSV 3:2 (1:1,1:0,1:1)
    Laibach, 3.700, Berneker/Bogen
    Tore: D'Alvise (14./PP), McBride (32./PP), Mursak (43./PP) bzw. Pusa (9.), Hotham (51./PP)
    Strafminuten: 15 plus 10 Ratchuk plus 20 Hocevar bzw. 16

    KHL Medveszak Zagreb - KAC 4:1 (2:0,1:0,1:1)
    Zagreb, 14.000, Erd/Kincses
    Tore: Fraser (15.), Zanoski (17.,34.), Perkovich (48.) bzw. Scofield (44.)
    Strafminuten: 12 plus 10 Waugh bzw. 6

    Weitere Ergebnisse:

    UPC Vienna Capitals - Black Wings Linz 1:2 (0:2,1:0,0:0)

    Znojmo - Dornbirner EC 6:2 (2:1,2:0,2:1)

    HC Innsbruck - Fehervar 0:9 (0:1,0:5,0:3)

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