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    Zuletzt aktualisiert: 16.09.2012 um 19:31 UhrKommentare

    Die Spieler sind jetzt ausgesperrt

    Pause im NHL-Poker um Millionen, 750 Spieler suchen neue Arbeitgeber. Vanek bald in Salzburg? Graz und Wien winken ab.

    Foto © AP

    Die letzte Frist ist verstrichen, der "Lockout" (Aussperrung - nämlich der Spieler) in der NHL ist fix. Die Saison wird nicht wie geplant am 11. Oktober starten können. Klubbesitzer und Spielergewerkschaft streiten nämlich um viel Geld. 3,3 Milliarden Euro hat die NHL in der letzten Saison eingenommen, davon kassierten die Cracks bisher 57 Prozent. Dieser Vertrag lief aus.

    Klubs und Liga bieten jetzt 48 Prozent für die nächsten sechs Jahre, die Spielergewerkschaft will 53 Prozent auf fünf Jahre. Das klingt nicht unüberbrückbar, aber genauer betrachtet unterscheiden sich die Angebote doch um ein hübsches Sümmchen: 820 Millionen Euro. Bisher will keiner nachgeben, wann wieder verhandelt wird, ist offen.

    Gar nicht so begehrt

    Rund 750 NHL-Profis müssen sich also Gedanken machen, wo sie die kommende Saison spielen könnten, falls die Einigung ausbleibt. Dem letzten Lockout 2004/05 ist die ganze Saison zum Opfer gefallen.

    Für die Cracks wird es aber gar nicht so einfach, Ersatzarbeitgeber zu finden. Die schwedische Liga will nur Spieler zulassen, die für die ganze Saison unterschreiben - ohne Ausstiegsklausel. Die russische KHL will nur echte Stars holen und hat strenge Zugangskriterien. Auch in der deutschen DEL winken viele Klubs ab. Vor allem wegen der hohen Versicherungssummen, die fällig wären.

    Von den vier Österreichern in der NHL haben mit Thomas Vanek, Michael Grabner und Andreas Nödl drei bereits angekündigt, dass sie gerne in Österreich spielen würden. Thomas Pöck wird wohl in der zweithöchsten US-Liga, der AHL, bleiben.

    Doch welche Klubs in Österreich wollen überhaupt einen NHL-Star? Grabner möchte gerne zu seinem Stammklub Villach, doch die Versicherung für ihn soll 35.000 Dollar betragen. Im Monat. Das wird für den VSV kaum finanzierbar sein. Vanek wurde mit Graz in Verbindung gebracht, doch 99ers-Boss Pildner-Steinburg verneint: "Zu teuer und es gefährdet nur das Teamgefüge. Nur wenn er gar nichts kostet." Ähnliches hört man aus Wien, auch Linz-Coach Rob Daum hält wenig von NHL-Stars.

    Der KAC hätte eventuell Interesse, aber nur wenn ein echter Star längerfristig zu haben wäre. Die neusten Gerüchte sehen Vanek in Salzburg - dort wäre zumindest die Versicherung kein Problem. Teamchef Manny Viveiros vermutet aber ohnehin, dass der Lockout nach nur zwei Monaten beendet sein könnte.

    ANDREAS JANDL, ALEXANDER NIGGAS

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