Strenge Regeln für Aufnahme von NHL-Profis in Russland
Die Eishockey-Liga KHL erlaubt ihren Vereinen im Falle eines Arbeitskampfes in der nordamerikanischen NHL nur die Verpflichtung von Topstars. Der NHL-Tarifvertrag endet an diesem Samstag, bisher ist keine Einigung in Sicht.

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Die grenzüberschreitende russische Eishockey-Liga KHL erlaubt ihren Vereinen im Falle eines Arbeitskampfes in der nordamerikanischen NHL nur die Verpflichtung von Topstars. Dabei gelten strenge Kriterien: Jede Mannschaft kann bei einer Aussperrung ("lockout") in Nordamerika maximal drei NHL-Profis unter Vertrag nehmen. Bei den 20 russischen Teams darf darunter nur ein Ausländer sein. Das teilte die Liga, der auch Vereine aus Lettland, Weißrussland, Kasachstan, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine angehören, am Dienstag mit.
Die Legionäre müssen mindestens 150 Spiele in den vergangenen drei Saisonen vorweisen. Verpflichtet werden dürfen auch Spieler, die bereits in der KHL auf dem Eis standen, Teilnehmer einer Weltmeisterschaft oder bei Olympischen Spielen waren oder den Stanley Cup gewonnen haben. Der NHL-Tarifvertrag endet an diesem Samstag, bisher ist keine Einigung in Sicht. Die vom Staatskonzern Gazprom finanzierte KHL hatte der NHL im Sommer einen Konkurrenzkampf angekündigt.











