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Zuletzt aktualisiert: 25.07.2012 um 21:50 UhrKommentare

Neuer ÖEHV-Sportdirektor Suhonen fordert Harmonie

Alpo Suhonen hat im Juli seine Arbeit als neuer Sportdirektor des österreichischen Eishockey-Verbands (ÖEHV) aufgenommen. Er wird Eishockey in Österreich evaluieren und im November einen ersten Zwischenbericht abliefern.

Alpo Suhonen

Foto © GEPAAlpo Suhonen

Ein Mensch braucht vom 7. bis zum 17. Lebensjahr 10.000 Stunden Training, um sein jeweiliges Talent vollkommen auszuschöpfen. Das meint zumindest Alpo Suhonen, der neue Sportdirektor des Österreichischen Eishockeyverbandes, im Zuge einer Pressekonferenz in Kapfenberg. "Sich nur auf das Talent zu verlassen, ist zu wenig", erklärt der Finne, der ab sofort die Fäden zwischen ÖEHV und EBEL ziehen soll.

Passend dazu findet diese Woche in Kapfenberg gerade ein Trainingslager des U18- bzw. U20-Juniorennationalteams statt. Neben täglichen intensiven Trainingseinheiten stehen Vorträge zu Themen wie Ernährung auf dem Programm. Beobachtet wird das Ganze von Nationalcoach Manny Viveiros. "Als zusätzliche Motivation", wie Präsident Dieter Kalt sagt.

Je 25 Spieler schuften bis Freitag. "Die Investition in die Jugend ist eine Investition in die Zukunft. Die Jungen sollen sehen, dass es kein einfacher Weg in den Profisport ist, aber mit Leistung alles möglich ist", so Kalt. Neo-Funktionär Suhonen ist begeistert von der Arbeit mit der Jugend, sieht aber gleichzeitig Verbesserungspotenzial in der Ausbildung der Trainer und Spieler.

Treffen mit den Trainerteams

Auch mit den Klubs hat er einiges vor. Ab Montag klappert er alle Bundesligavereine Österreichs ab und trifft sich mit den Trainerteams. Die erste Station ist Villach. "Ich möchte das Niveau des österreichischen Eishockeys noch weiter heben. Sponsoring, Marketing und auch starke Legionäre gehören dazu. Wir müssen aber in erster Linie darauf schauen, dass unsere eigenen Spieler noch besser werden", gibt Suhonen die Richtung vor.

Dem Sportdirektor schweben außerdem Stützpunkte in Zusammenarbeit mit Schulen in ganz Österreich vor. Auch Sommercamps sollen forciert werden.

MARTIN MANDL

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