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Zuletzt aktualisiert: 03.07.2012 um 16:53 UhrKommentare

Pöck kehrt in NHL zurück: Einjahresvertrag bei Colorado

Thomas Pöck

Foto © GEPAThomas Pöck

Der österreichische Eishockey-Verteidiger Thomas Pöck kehrt in die NHL zurück. Pöck unterschrieb am Montag einen Einjahresvertrag bei Colorado Avalanche und könnte in der kommenden NHL-Saison der vierte Österreicher sein. Thomas Vanek spielt für die Buffalo Sabres, Michael Grabner für die New York Islanders und Andreas Nödl für die Carolina Hurricanes. "Ich freue mich total, wie ein kleines Kind", sagte der Kärntner im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Pöck unterschrieb einen Zweiwegvertrag, mit dem ihn Colorado auch billig und problemlos ins Farmteam Lake Erie Monsters, das in Cleveland spielt, abgeben kann. Pöck ist aber überzeugt, dass er es in den NHL-Kader schafft. Im Vorbereitungscamp ab Mitte September will er Cheftrainer Joe Sacco überzeugen.

"Die Chance, dass ich noch einmal hingehen kann, ist für mich unbezahlbar. Es ist der Traum, noch einmal in der NHL zu spielen. Ich trainiere schon seit Anfang April. Wenn das Camp aufmacht, bin ich bereit dafür. Für mich gibt es nur eines: Ins Camp gehen und so gut spielen, dass sie mich oben behalten müssen", sagte Pöck. "Ich bin überzeugt, dass ich gut genug bin, dass ich mich reinspielen kann. Ich habe in den letzten drei Jahren in Europa viel dazugelernt. Vor allem im Defensivspiel. In Schweden haben sie nicht geschaut, was macht der Pöck offensiv, sondern was macht er defensiv. Und um in der NHL zu bestehen, hat mein Defensivspiel besser werden müssen,", gab sich der Verteidiger optimistisch. Pöck kehrt nach drei Jahren nach Nordamerika zurück. Der 30-jährige Klagenfurter spielte von 2004 bis 2008 für die New York Rangers und in der Saison 2008/09 für die New York Islanders. Nach 122 Spielen (8 Tore, 12 Assists) wechselte der Sohn des ehemaligen ÖEHV-Teamchefs Herbert Pöck 2009 in die Schweiz zu den Rapperswil Jona-Lakers und im Sommer des Vorjahres nach Schweden zu Modo Örnsköldsvik.

Nun freut er sich auf eine zweite Chance in der NHL. "Wir haben mit ein paar Mannschaften geredet, aber Colorado wollte mich unbedingt haben. Am ersten Tag, als der Transfermarkt offen war, haben sie sich gleich in der ersten Stunde gemeldet, dann ist es recht schnell gegangen", erklärte Pöck. "Sie haben gesagt, dass sie von (Peter) Forsberg und (Markus) Näslund (Anm.: beide Manager von Modo) und (Trainer Ulf) Samuelsson nur Gutes gehört haben". Nun will er diesen Vorschusslorbeeren gerecht werden und zum Saisonauftakt von Colorado am 11. Oktober im Heimspiel gegen die St. Louis Blues wieder in der NHL einlaufen.


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