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Zuletzt aktualisiert: 10.06.2012 um 08:07 UhrKommentare

New Jersey verkürzte in der NHL-Finalserie auf 2:3

New Jersey hat im Stanley-Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL in der "Best of Seven"-Serie gegen Los Angeles auf 2:3 verkürzt. Das sechste Spiel der Serie geht in der Nacht auf Dienstag in LA in Szene.

Verkehr im Kings-Tor

Foto © ReutersVerkehr im Kings-Tor

Die New Jersey Devils haben im Stanley-Cup-Finale der NHL den zweiten "Matchball" der Los Angeles Kings abgewehrt. Die Devils gewannen am Samstag die fünfte Finalpartie zu Hause mit 2:1 und verkürzten durch den zweiten Sieg in Folge in der "best of seven"-Serie auf 2:3. Für die um den erstmaligen Gewinn der prestigeträchtigen Eishockey-Trophäe spielenden Kings war es nach zehn Siegen die erste Auswärtsniederlage im Play-off. In der Nacht auf Dienstag steht in Los Angeles Spiel sechs auf dem Programm.

"Wir sind noch am Leben"

Die Kings traten in Newark gewohnt dominant auf, spielten im Auftaktdrittel überlegen - das Tor machten jedoch die Gastgeber. Zach Parise war in der 13. Minute im Powerplay zum 1:0 erfolgreich, ehe Justin Williams (24.) zu Beginn des zweiten Drittels der Ausgleich gelang. Bryce Salvador legte in der 30. Minute zum 2:1 nach. "Wir sind noch am Leben, haben eine weitere Chance", sagte New Jerseys Schlussmann Martin Brodeur. Der 40-Jährige war der beste Akteur auf dem Eis, parierte 25 von 26 Schüssen auf sein Gehäuse. "Wenn wir etwas falsch gemacht haben, dann, dass wir unsere Torchancen nicht nutzen konnten", meinte Kings-Coach Darryl Sutter.

Die Devils, die in einem möglichen siebenten Spiel in der Nacht auf Donnerstag Heimrecht hätten, können mit einem Erfolg in Kalifornien NHL-Geschichte schreiben. Bisher gelang es nur den Toronto Maple Leafs vor 70 Jahren, einen 0:3-Rückstand im Finale noch zu drehen. Brodeur sah sein Team psychologisch im Vorteil: "LA steht so kurz davor, den Cup zu gewinnen und ich bin mir sicher, es hinterlässt Spuren bei ihnen, die Chancen zu haben, sie aber nicht zu nutzen."


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