Russland feierte vierten Sieg
Russland bezwang bei der Eishockey-WM in Stockholm Dänemark mit 3:1. Co-Gastgeber Finnland hat ebenso das Viertelfinale erreicht. In Gruppe A bleiben die USA dank eines 5:3 gegen Weißrussland im Rennen um den Aufstieg unter die besten acht.

Foto © ReutersUngewöhnliche Perspektive beim Spiel Russland vs. Dänemark
Russland hat am Donnerstag bei der Eishockey-WM auch sein viertes Vorrundenmatch in Gruppe B gewonnen und mit Gastgeber Schweden gleichgezogen. Beide Team dürfen bei drei ausstehenden Spielen bereits für das Viertelfinale planen. Rekord-Weltmeister Russland bezwang in Stockholm Dänemark mit 3:1 (2:1,1:0,0:0). Ex-Weltmeister Tschechien machte mit dem 3:1 (0:0,1:1,2:0) in Stockholm gegen Lettland einen großen Schritt Richtung Viertelfinale. In Gruppe A bleiben die USA dank eines 5:3 (2:1,1:1,2:1) gegen den direkten Konkurrenten Weißrussland, dem zweiten Sieg, im Rennen um den Aufstieg unter die besten acht.
Dem Außenseiter Dänemark gelang gegen Russland zwar früh der Ausgleich (5.), Superstar Jewgenij Malkin (14.) und Dmittrij Kalinin (27.) sorgten mit ihren Treffern schon vor dem Schlussdritten für die Vorentscheidung. Die US-Amerikaner hielten dank des 5:3 den Kontakt zur Spitze und waren mit acht Punkten Dritte. Bobby Ryan (53.) und Paul Stastny (56.) machten mit einem Doppelschlag im letzten Abschnitt alles klar.
Co-Gastgeber Finnland hat indes das Viertelfinale erreicht. Der Titelverteidiger fertigte am Donnerstag in Helsinki Frankreich mit 7:1 (1:0,4:0,2:1) ab und feierte vor fast 13.000 Zuschauern den vierten Sieg im vierten Vorrundenspiel. Damit führen die Finnen nun mit zwölf Punkten die Gruppe A an, Kanada liegt zwei Zähler dahinter.
Fabrice Lhenry im französischen Tor wurde ab dem Mitteldrittel von seinen überforderten Vorderleuten völlig im Stich gelassen. Einziger Doppeltorschütze war Stürmer Jussi Jokinen (Carolina Hurricanes), der seine beiden Treffer im Powerplay erzielte. Das finnische Team hatte vor der Partie schlechte Nachricht bekommen, denn der 251-fache Internationale Pekka Marjamäki war im Alter von 64 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.












