Kalts Zukunft beim KAC ungewiss
Dieter Kalt (37) fühlt sich von den Rotjacken nicht fair behandelt. Laut Kalt will die sportliche Führung seine Dienste aber auch in der kommenden Saison. Auch zum VSV würde der Ur-KACler nicht nein sagen.

Foto © GEPADieter Kalt
Wie sieht Ihre sportliche Zukunft aus?
Dieter Kalt: Sie ist derzeit völlig ungewiss. Seit Jänner sind betreffend meine Person Sachen beim KAC passiert, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. In der momentanen Situation kann nur mehr ein klärendes Gespräch mit Vizepräsident Reichel helfen, der am Samstag aus dem Urlaub zurückkommt.
Haben Sie Ihre Vorstellungen dem Verein genannt?
Kalt: Der Verein weiß, wofür ich stehe und kennt meine Anliegen. Der KAC ist und bleibt meine erste Option.
Plant Trainer Christian Weber weiter mit Ihnen?
Kalt: Er will mich haben. Die sportliche Leitung des KAC hat sich für mich als Spieler ausgesprochen.
Würden Sie notfalls auch als Nachwuchstrainer zur Verfügung stehen?
Kalt: Im Jänner ist Manny Viveiros zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass er mich für die kommende Saison als Spieler haben will. Daher sind meine Planungen in Richtung Spieler gegangen. Ich erwarte mir vom Verein eine ehrliche und vor allem faire Behandlung.
Eine Trainerposition reizt Sie nicht?
Kalt: Wenn der Verein mit mir eine längerfristige Lösung plant, kann ich mir's vorstellen. Ich bin seit 34 Jahren im Eishockey-Geschäft, diese Erfahrung will ich in einem Klub, auf welche Art auch immer, einbringen. Das würde mich reizen. Ich will mich aber nirgendwo aufdrängen.
Haben Sie Angebote von anderen Vereinen?
Kalt: Es gibt einige Optionen, aber ich will nicht mehrgleisig fahren. Mein erster Ansprechpartner bleibt der KAC.
Gerüchte gibt es, dass auch der VSV Interesse an Ihnen zeigt. Wäre Villach eine Option für Sie?
Kalt: Als Ur-KACler denkt man zuerst - um Gottes Willen. Aber auf der anderen Seite ist der VSV eine Mannschaft wie jede andere auch. Wenn ein Angebot kommt, dann werde ich es mir überlegen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass ich eine Familie ernähren muss.












