Auftakterfolg für Österreich
Erfolgreich gestaltete Österreichs Eishockey-Nationalteam den Auftakt der B-Weltmeisterschaft in Ljubljana. Die rot-weiß-roten Cracks besiegten die Ukraine knapp mit 5:4. Im zweiten Drittel waren Koch und Co. bereits auf 5:1 davongezogen.

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Sogar die "große" Eishockey-Welt nahm Sonntag Abend Notiz von Österreichs Auftakt bei der Weltmeisterschaft der "zweiten Kategorie", der sogenannten B-WM, in Laibach. Bereits in der zweiten Drittelpause twitterten die New York Islanders auf ihrer Homepage über zwei Assists von Austro-Legionär Michael Grabner im Match gegen die Ukraine.
Das stimmte zwar nicht ganz. Zu diesem Zeitpunkt hatte Grabner nämlich "nur" einen Assist zu einem Assist beigesteuert, leistete also die Vorarbeit zum Torassist. Aber Rolle spielte es keine. Denn Michael Grabner, einziger NHL-Import und hochkarätigste Verstärkung der Österreicher, hat unheimlich viel Schwung und Tempo in das Team gebracht. Er hat sich bei seinem WM-Debüt zerspragelt. Und Österreich hat sich nicht zuletzt dank dieses Tempos innerhalb von nur weniger Momente einer zentnerschweren Last befreit, kann schon nach dem ersten Match viel, viel zuversichtlicher in die weitere WM-Woche schauen.
Denn die Ukraine, immerhin mit fünf russischen Weltmeistern der Jahre 2008 und 2009 in ihren Reihen, hat gleichsam als "Angstgegner" wie als Gradmesser für die Österreicher gegolten. Sie hat deren Blitzstart - 1:0 nach nur drei Minuten durch Manuel Geier im Powerplay - durch ein spektakuläres Volley-Tor (Tymchenko) egalisiert. Und sie drohte daraufhin das Match sogar in die Hand zu bekommen.
Aber anfangs des Mitteldrittels zog Österreich innerhalb von nur 97 Sekunden (Latusa, Kirisits, Welser) auf 4:1 davon, Kapitän Tommy Koch setzte gar das 5:1 drauf. Zwei Gegentore aus Gewaltschüssen nahm niemand wirklich ernst. Österreich kontrollierte weiter Spiel und Gegner. Bis mit dem abgefälschten 4:5 zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Hut plötzlich doch noch lichterloh brannte. Passiert ist zum Glück nichts mehr. Und die immer eingeplant gewesenen Siege gegen Großbritannien, Japan und Ungarn vorausgesetzt, sollten jetzt eineinhalb Schritte zurück in die A-Gruppe getan sein.
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Ergebnis
Österreich - Ukraine Endstand 5:4 (1:1,4:2,0:1).
Ljubljana, Arena Stozice, 1.000, SR Rawodin/Kaderli/Tosenovjan (RUS/SUI/CZE).
Tore:
M. Geier (4./PP), Latusa (21./PP), Kirisits (22.), Welser (23.), Koch (30.) bzw. Timtschenko (14./PP, 35., 58./PP), Pobjedonostsew (33./PP).
Strafminuten:
10 bzw. 10 plus 10 Disziplinar Zabludowski.
Österreich:
Starkbaum - Kirisits, Reichel; Trattnig, Schumnig; Altmann, St. Ulmer - Welser, Koch, Grabner; Th. Raffl, Hundertpfund, Baumgartner; M. Geier, Herburger, St. Geier; P. Harand, Oberkofler, Latusa.
Japan - Ungarn 1:5 (0:2,0:2,1:1).
Tore: Yanadori (58.) bzw. Magosi (6.), Horvath (13.), Sofron (34./PP), Kovacs (40./PP), Mihaly (56.).













