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Zuletzt aktualisiert: 12.04.2012 um 16:50 UhrKommentare

Für Grabner zählt nur der Aufstieg

Michael Grabner stößt am Freitag zum WM-Team. Der NHL-Star ist da, um Österreich nach oben zu schießen.

Michael Grabner

Foto © GEPAMichael Grabner

Am Sonntag spielten Sie das letztes Match einer langen NHL-Saison, am Donnerstag trafen Sie in Kärnten ein und am Freitag geht es zur WM nach Laibach. Wie groß ist die Lust auf diese Weltmeisterschaft?

MICHAEL GRABNER: Ich habe richtig Bock darauf, bin gesund und freu mich auf eine Extra-Woche Eishockey. Außerdem ist das meine erste Weltmeisterschaft.

Sie gelten als die WM-Hoffnung.

GRABNER: Ich werde alles, in meiner Macht stehende tun und schauen, dass ich Tore schieße.

Die Ziele für die WM?

GRABNER: Ich bin da, um in die A-Gruppe aufzusteigen und nicht, um nur dabei zu sein. Ich hoffe, dass die anderen auch so denken.

Ist es ein Problem, wenn man die Mitspieler nicht kennt?

GRABNER: Das weiß ich nicht. Aber im Nationalteam ist einfach das so. Wir müssen uns schnell aneinander gewöhnen.

Was wissen Sie eigentlich über das österreichische Team?

GRABNER: Nicht viel. Ich weiß nur, dass einiges geändert wurde. Über Teamchef Manny Viveiros habe ich sehr gute Dinge gehört.

Wie sehen Sie die Absagenflut beim Team. Leistungsträger wie Thomas Vanek kommen nicht.

GRABNER: Ich verstehe seine Entscheidung. Ich sehe in der NHL jeden Tag Spieler, die mit Verletzungen spielen. Der Körper ist nach der langen Saison ausgelaugt, vor allem, wenn man verletzt war.

Wie fällt Ihr Saisonrückblick aus. Zufrieden?

Nein. Ich habe mir mehr erwartet. 20 Tore sind nicht schlecht, aber ich hätte wieder 30 Tore schießen müssen.

Wie geht es nach der WM weiter?

GRABNER: Zuerst nehme ich mir zwei Wochen frei. Dann geht es wieder los. Ich will mich weiter verbessern, das geht nur mit hartem Training. Im Juli fliege ich wieder nach Amerika.

Dann können Sie wieder den kürzlich gekauften Bentley fahren.

GRABNER: Das Auto ist ein nettes Spielzeug. Der hat 630 PS und beschleunigt von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden. Ich bin das Auto aber noch nie ausgefahren.

INTERVIEW: ANDREAS JANDL

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