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  • 25. Juli 2014 13:23 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 07.03.2012 um 21:26 UhrKommentare

    Sieben Spiele Sperre für Zagreb-Spieler Banham

    Vorteil KAC? Frank Banham nach der "Schlacht von Zagreb" sieben Spiele gesperrt, Joel Prpic muss vier Spiele zuschauen. Wir nehmen die "Aufreger" noch einmal unter die Lupe.

    Quelle © Kleine Zeitung DIGITAL Zagreb vs. KAC: Wie brutal ist die Eishockey-Liga?

    Insgesamt 255 (!) Strafminuten, eine Matchstrafe und acht Spieldauer-Disziplinarstrafen. Das war die "Fight Night" von Zagreb. Neben den Raufbolden standen die beiden Referees Gebei & Kincses im Mittelpunkt. Sie trafen viele richtige, aber auch ein paar weniger glückliche Entscheidungen.

    Der Fall Banham

    Die Matchstrafe gegen Frank Banham war logisch. Der Zagreb-Stürmer rammte seinen Ellbogen bei vollem Tempo brutal gegen den Kopf von Stefan Geier. Dieser wurde wie ein "Crashtest-Dummy" durchgebeutelt, erlitt ein Cut am Auge. Das Regelwerk besagt: Ein Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge ist mit Matchstrafe zu ahnden. Der Strafsenat verhängte über Banham eine unbedingte Sperre von sieben Spielen. Übrigens: Stefan Geier ist am Donnerstag mit dabei.

    Die Causa Prpic

    Der 2,02-Meter-Hüne Joel Prpic, prügelte auf den wehrlos auf dem Boden liegenden Andrei Zyuzin ein. Prpic musste lediglich mit Spieldauerstrafe vom Eis. Eine Matchstrafe wäre angemessener gewesen. Das sah auch der Strafsenat so, zog Prpic nachträglich für sechs Spiele (vier unbedingt) aus dem Verkehr.

    Der Kampf der Goalies

    Robert Kristan und Andy Chiodo fighteten wie Freistilringer. Kristan schlug mit dem sogenannten Blocker-Handschuh gegen den Kopf von Chiodo. Die Schiedsrichter verhängten je 2 plus 2 Strafminuten. Zumindest im Fall Kristan eine Fehlentscheidung. Für ihn hätte es eine Matchstrafe geben müssen. Der "Blocker" zählt wie Schläger und Eisschuh als "Waffe". Zusätzlich hätten beide Goalies je zwei Strafminuten wegen Verlassen des Torraumes erhalten müssen. Plus weitere zwei Minuten für Chiodo, weil er (für einen Goalie unerlaubt) über die Mittellinie kam. In diesem Fall verzichtete der Strafsenat auf Sperren.

    Die Strafenorgie

    Neben Prpic erhielten drei weitere Zagreb-Cracks und vier vom KAC Spieldauer-Strafen. Auch wenn es harmlosere Strafen hätte geben können (2+2 oder 5 Minuten), waren die Maßnahmen abschreckend. Im letzten Drittel gab es keine einzige Strafminute mehr...

    Die weiteren Folgen

    Die KAC-Spieler Thomas Hundertpfund & Raphael Herburger sind für Donnerstag gesperrt. Für die beiden Jungspunde waren es die zweiten Spieldauerstrafen in dieser Saison. Spielen darf hingegen Zagrebs Zanoski, obwohl er die dritte Spieldauerstrafe ausfasste. Sperren ziehen nur die zweite und die vierte Strafe dieser Art nach sich. Der Faktor Zeit: Die Referees taten gut daran, nach der Massenrauferei (18 Sekunden vor Ende des Drittels) die Teams in die Kabine zu schicken. So hatten sie Zeit, über die Strafen zu entscheiden. Die 18 Sekunden und das dritte Drittel wurden im Anschluss gespielt.

    Die Unart

    Raufen in der NHL zwei Spieler, greift fast nie ein dritter ein. Der Kampf gilt als beendet, sobald einer der beiden auf dem Eis liegt. In der heimischen Liga fehlen viel zu oft Respekt und "Streitkultur". Es wird mit- und weitergerauft. Das erschwert das Leben der Schiedsrichter.

    ANDREAS JANDL, MARIO KLEINBERGER

    Rückkehr von Kirisits

    Zurück ins KAC-Team kehren am Donnerstag Verteidiger Johannes Kirisits nach seiner Knieverletzung und der gesperrte Mike Siklenka. Auch Herbert Ratz, der schon in Zagreb kurz spielte, ist dabei. Fraglich ist der Einsatz von Dieter Kalt und Andrei Zyuzin. David Schuller wird aller Voraussicht mit Stefan und Manuel Geier eine Sturmreihe bilden. Im Tor steht wieder Andy Chiodo.

    VSV sichtet Spieler

    VSV-Obmann Giuseppe Mion besucht am Sonntag das DEL-Match Ingolstadt gegen Iserlohn. Im Fokus die Iserlohn-Cracks Mark Ardelan (CAN) und Dave Spina (USA). Ingolstadts Sportdirektor Jim Boni, der auch als VSV-Trainer zur Diskussion stand, bleibt in Deutschland. Dafür planen die Villacher demnächst weitere Gespräche mit US-Trainer Todd Bjorkstrand.

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