Befreiungsschlag für den KAC
Die Zwillinge Stefan und Manuel Geier sind gemeinsam mit Raphael Herburger die KAC-Angriffslinie der Stunde. In Salzburg will das Trio ihren Erfolgslauf fortsetzen. Die EBEL-Play-offs bei uns live im Ticker!

Foto © GEPAManuel Geier
Raphael Herburger schrie die Erleichterung aus sich heraus, als er nach 3:31 Minuten in der Verlängerung im zweiten Viertelfinalspiel zwischen KAC und Salzburg das entscheidende 5:4 erzielte. Dieses Tor war sein Erstes nach über drei Monaten (18. November gegen Linz) ohne Erfolgserlebnis. "Es hat richtig gut getan", sagt der 23-Jährige knapp 14 Stunden später vor der KAC-Kabine und fügt hinzu: "Dabei bin ich zuvor völlig schuldlos auf der Strafbank gesessen, denn Zyuzin hat ja das Foul begannen." Manuel Geier schildert die Torszene nochmals. "Ich hatte keine Chance auf einen Schlagschuss, da habe ich bewusst so geschossen, dass Raphael die Möglichkeit hatte, die Scheibe abzufälschen."
Der Treffer war die Krönung einer tollen Leistung der Linie Stefan und Manuel Geier sowie Herburger. Nur das Trio weiß auch, dass damit nur der erste Schritt in die richtige Richtung gesetzt wurde. "Wir müssen jetzt so aggressiv weiter spielen und speziell taktisch disziplinierter auftreten", meint Herburger. Er weist damit daraufhin, dass beim 5:4-Sieg die Salzburger drei Kontertore erzielen konnten.
Positiv überrascht waren die zwei Steirer und der Vorarlberger davon, dass sie plötzlich Powerplay spielen durften. "Es war wie ein Befreiungsschlag, als der Trainer bei fünf gegen drei plötzlich uns auf das Eis schickte", sagt Stefan Geier. Bisher bekam die Linie kaum Powerplayzeit. Der Dank ließ nicht lange auf sich warten, Stefan erzielte den ersten Überzahltreffer in der Serie für den KAC. "Wir haben gezeigt, dass wir es können", so das Trio."
Geschlossene Einheit
Auffällig ist, dass die Sturmreihe Probleme bekommt, sobald einer ausfällt. "Wir passen einfach gut zusammen, da wir alle gute Eisläufer sind, den selben Spielstil bevorzugen und viel miteinander reden", erklärt Manuel. Für sie gilt das Motto: Einer für alle, alle für einen.
In Salzburg steht am Donnerstag Spiel drei auf dem Programm. Will der KAC den Meister ausschalten, dann muss auswärts ein Sieg her. Den Schlüssel zum Erfolg, glauben die drei Burschen zu kennen. "Gelingt es uns, die Linie mit Earl, Regier und Raffl zu neutralisieren, dann steigen unsere Chancen gewaltig. Weil auch Goalie Turco nicht unbezwingbar ist."
KAC-Trainer Christian Weber steht wieder Gregor Hager zur Verfügung. "Gregor wird mit Thomas Koch und Dieter Kalt eine Linie bilden", sagt der Schweizer. Wichtig für Weber sind die ersten zehn Minuten. "Da müssen wir drüber kommen, dann sieht es gut für uns aus."
















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