VSV erfüllte Pflicht, Pfiffe für den KAC
Der KAC bezwang in der Zwischenrunde Szekesfehervar mit 2:1. Kapitän Christoph Brandner avancierte zum Matchwinner kurz vor Schluss. Der VSV besiegte Jesenice 3:1, überholte Graz und liegt wieder auf Kurs Richtung Play-off.
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Der KAC begann engagiert, präsentierte sich bissiger und zweikampfstärker als zuletzt. Trainer Manny Viveiros formierte seine Linien neu. Die Umstellung brachte vorerst frischen Schwung, obwohl die Verunsicherung ständiger Begleiter der Heimischen war. Im ersten Powerplay für die Gastgeber bezwang Mike Siklenka (14.) mit einem knallharten Schuss von der blauen Linie Adam Munro. Das Führungstor löste aber nicht die Verkrampfung der KAC-Spieler. Im Gegenteil: die diszipliniert auftretenden Ungarn wurden immer stärker, kamen zu guten Chancen.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Raphael Herburger verhinderte mit einer Glanztat (34.) den Ausgleich. In der 53. Minute war es aber so weit, Andy Chiodo hatte gegen Balazs Ladanyi keine Abwehrchance. In ein Pfeifkonzert der Fans brachte Christoph Brandner (57.) sein Team wieder in Führung. Danach zeigten die Rotjacken viel Herz, brachten das 2:1 in 3:6-Unterzahl (Johannes Kirisits und Kirk Furey auf der Strafbank) über die Bühne. Beim Abgang gab es wieder Pfiffe der Fans.
Starkes Mitteldrittel brachte Villach den Sieg
Der nächste Pflichtsieg ist eingefahren. Doch es brauchte ein wenig Geduld und ein starkes zweites Drittel bis sich die Adler beim 3:1-Erfolg gegen Jesenice entscheidend absetzen konnten. Mit dem dritten Sieg in Serie überholten die Villacher Graz (1:4 Znaim) und liegen auf Rang zwei der Qualifikationsrunde und somit auf einem Play-off-Platz. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, das die Blau-Weißen gegen blutjunge Slowenen zu verrichten hatten. Die Gäste wirkten auch wegen der 100.000 Euro, die die Stadt Jesenice vor dem Spiel für ausstehende Gehälter überwiesen hatte, hoch motiviert.
Die ersten zehn Minuten standen im Zeichen des Abtastens. Das blau-weiße Motto: Sicherheit zuerst. Erst nach und nach traute sich die Truppe von Trainer Mike Stewart in die Offensive. Bei guten Chancen fanden die Villacher in Jesenice-Goalie Fikrt ihren Meister.
Nach dem Wechsel legte der VSV nach und drückte die Gäste in die Defensive. Allein Tore fehlten. Peintner und Co. trafen in regelmäßigen Abständen direkt in die Fanghand des starken Fikrt. Glück hatte man, als VSV-Tormann Starkbaum einen Manfreda-Schuss entschärfte.
Dann jubelten doch die Villacher. Ein Kuznik-Kracher zappelte zwei Sekunden nach Ablauf eines Powerplays im Netz (29.). Bacher legte - ideal bedient von Razingar - mit einem Schlenzer ins Kreuzeck nach (34.). Auf den Anschlusstreffer von Bendik hatte Altmann die passende Antwort (38.). Sein Schuss prallte vier Sekunden nach Ende einer Jesenice-Strafe von einer Stange zur anderen und dann ins Tor. Damit war die Messe gelesen und der Widerstand der tapferen Slowenen gebrochen.
Im Schlussabschnitt schaltete der VSV einen Gang zurück. Und kam trotzdem zu Chancen. Die beste vergab Marco Pewal, der das leer stehende Tor nicht traf.
Am Sonntag ist Villach spielfrei. Am Freitag müssen die Adler nach Wien.
Features
Fotoserie
Ergebnisse:
EC KAC - SAPA Fehervar AV19 2:1 (1:0,0:0,1:1).
Stadthalle Klagenfurt,3.964, SR Kellner/Veit.
Tore: Siklenka (14./PP), Brandner (57.) bzw.Ladanyi (53.).
Strafminuten: 8 bzw. 2
VSV - Jesenice 3:1 (0:0,3:1,0:0).
Villacher Stadthalle, 3.000, SRGraber/Potocan.
Tore: Kuznik (29.), Bacher (34.), Altmann (38.) bzw. Bendik (36.).
Strafminuten: 2 bzw. 10


















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