Jetzt beginnt auch die Nationalliga
Die Eishockey-Nationalliga beginnt am Samstag. Mit neuem Modus, neuen Klubs und den beiden Steirerteams ATSE und Kapfenberg, die Hilfe aus der EBEL bekommen.

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Mit vielen Neuheiten kann die Nationalliga aufwarten. Die Juniors von Red Bull Salzburg sind der Liga zwar abhanden gekommen, dafür stößt etwa das Farmteam des KAC (mit Headcoach Christian Weber) dazu. Mit Dunaujvaros komplettiert erstmals ein ungarischer Vertreter die zwölf Ligaklubs. Dort sind beim Auftakt am Samstag die Kapfenberger als neue Graz-Filiale zu Gast, der ATSE Graz (mit Villacher Hilfe) startet bei Meister Feldkirch in die Saison.
Mit den Adlern zu einem Höhenflug
Seit Montag hat diese Verbindung auch den Segen der Liga. Der ATSE Graz ist mit dem VSV eine Kooperation eingegangen. Soll heißen: 25 genannte Spieler aus Villach dürfen bei den Grazern eingesetzt werden; um die Spieler in Schuss zu halten oder sie nach Verletzungen wieder aufzubauen. Eingefädelt hat den Deal Sportmanager Herbert Hohenberger und auf der Liste findet man auch Spieler der Bundesliga-Mannschaft. "Wir hatten auch schon zuvor einen kompakten Kader", sagt Trainer Martin Hohenberger, "aber in einer Saison kann viel passieren." Von einem wiederholten Einzug ins Finale will Martin Hohenberger nicht reden, er denkt "lieber von Spiel zu Spiel". Vorsichtig liebäugelt er aber doch ein wenig mit dem Einzug in das Halbfinale.
Junges Team als Plattform für Talente
Kapfenberg feiert ein Comeback in der Nationalliga. Mit der Hilfe von Kooperationspartner Graz 99ers versucht man es wieder in der zweiten Liga. Die Ziele sind damit vorgegeben: "Wir sehen uns als Ausbildungsverein. Unsere Hauptaufgabe ist es, Spieler für die Bundesliga auszubilden", sagt Andreas Wanner, Trainer und sportlicher Leiter bei den Bulls. Der Kader ist sehr jung. Dass viele Bundesligaspieler der 99ers für die Bulls einlaufen, ist zunächst nicht anzunehmen.
Experten schätzen die Bulls am unteren Ende der Tabelle ein. "Es wird schwierig, aber das Ziel ist ein Play-off-Platz", sagt Wanner. Seine Favoriten: Dornbirn, Feldkirch, Innsbruck. "Aber auch der ATSE hat Potenzial." Kapfenberg startet am Samstag in Dunaujvaros (Ungarn) in die Saison.












