Vancouver gewann auch zweites NHL-Finalspiel
Die Vancouver Canucks haben nach ihrem Sieg am Mittwoch auch das zweite Heimspiel im NHL-Finale um den Stanley-Cup knapp gewonnen. Den entscheidenden Treffer erzielte Alexandre Burrows.

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Nach dem 1:0 am Mittwoch siegten die Canucks am Samstag gegen die Boston Bruins 3:2 n.V., den erlösenden Treffer erzielte Alexandre Burrows nach nur elf Sekunden in der Verlängerung. Nun übersiedelt die "Best-of-seven"-Serie nach Boston, wo die Bruins die Chance haben, auf 2:2 auszugleichen.
In einem abermals ausgeglichenen Match hatte Burrows die Gastgeber schon in der 13. Minute mit einem Überzahltor in Führung gebracht. Der aus Vancouver stammende Milan Lucic konnte Canucks-Schlussmann Roberto Luongo in der 29. Minute erstmals in der Finalserie zum 1:1 überwinden, Mark Recchi fälschte anschließend bei numerischer Überlegenheit der Bruins einen Schuss seines Kapitäns Zdeno Chara zum 2:1 für Boston ins Netz ab (32. Minute). Der 43-Jährige ging somit als ältester Finaltorschütze in die NHL-Statistiken ein.
Daniel Sedin belohnte das druckvolle Spiel seines Teams in der 50. Minute mit dem 2:2. In der Verlängerung avancierte Burrows dann mit seinem neunten Play-off-Tor zum umjubelten Helden. Nach seinem Siegtreffer feierten die Fans in Vancouver die ganze Nacht. Denn die Statistik spricht vor den beiden kommenden Spielen am Montag und Mittwoch in Boston klar für die Canucks. Von 34 Teams, die ihre beiden Auftakt-Spiele der Finalserie gewinnen konnten, wurden lediglich die Chicago Blackhawks (1971) und die Detroit Red Wings (2009) nicht Meister.













