Zwölf Spiele Sperre für Lukas nach Brutal-Attacke
Tatort Linz: Caps-Kapitän Benoit Gratton wurde nach seinem Goldtor von Black Wings-Verteidiger Robert Lukas mit einem Cross-Check ins Gesicht niedergestreckt.

Foto © GEPAEs sah wild aus, doch Gratton blieb wie durch ein Wunder völlig unverletzt.
Der negative Höhepunkt der achten Runde der Erste Eishockey Liga ereignete sich in Linz. Dort siegten die Vienna Capitals in einer wahren Härteorgie hauchdünn mit 0:1. Wobei der Wiener Casparsson nach einem Stockstich gegen Healey schon vorzeitig unter die Dusche musste, Fortier und Cashman sich einen Boxkampf geliefert hatten.
Doch das war alles nichts gegen die unsportlich-gefährliche Aktion des Linzer Verteidigers Robert Lukas. Der attackierte Caps-Kapitän Benoit Gratton nach dessen Goldtor auf brutalste Weise. Das Spiel war unterbrochen, der Torjubel schon vorbei und Gratton auf dem Weg zur Spielerbank. Da streckte Lukas den Kanadier mit einem Cross-Check mitten ins Gesicht nieder.
"Ohne böse Absicht"
In einer ersten Reaktion erklärte Lukas, die Aktion habe zwar wild ausgesehen, letztlich habe er sich aber nur "schützen wollen - ohne böse Absicht". Gegen wen oder was blieb unklar. Es muss wohl eher der Frust über das Gegentor gewesen sein. Dazu kommt offenbar eine Privatfehde zwischen Gratton und Lukas, die sich schon länger hinziehen dürfte. Der Linzer behauptet angeblich, vom Wiener schon öfter attackiert worden zu sein. Jedenfalls darf er jetzt länger über sein Blackout nachdenken. Laut Strafsenatschef Karl Korentschnig gibt es eine Sperre von zwölf Spielen.












