Labitzke im Unruhestand
Eigentlich wollte sich Österreichs oberster Eishockey-Schiedsrichter Martin Labitzke am 30. November in den Ruhestand begeben.

Foto © KöstingerMartin Labitzke
Das galt sowohl für den Beruf des 59-Jährigen, er ist Polizist, als auch als Chef der heimischen "Eis-Zebras". Doch jetzt ist alles anders, die Kollegen überredeten den umsichtigen Chef zur Wiederkandidatur. Seit gestern dürfen die 254 wahlberechtigten Eishockey-Schiris per Brief zwischen Labitzke und seinem Wiener Kollegen Werner Ott wählen. "Ein Grund, warum ich wieder kandidiere, ist die Solidarität, die mir die Schiedsrichter entgegengebracht haben", sagt Labitzke. Spätestens am 24. April soll das Wahlergebnis bekannt sein.
Damit könnte sich die Kärntner Ära im heimischen Eishockey fortsetzen, denn auch Präsident Dieter Kalt spekuliert nach überstandenem Herzinfarkt mit einer Wiederkandidatur.












