Für das Finale fehlt nur noch ein Sieg
In den letzten vier Jahren trafen sich Wien und Salzburg stets in der Vorschlussrunde. Diesmal zeichnet sich diese Paarung fürs Finale ab. Am Donnerstag ein Sieg - und schon ist alles fixiert.

Foto © GEPALinzer verkürzten in Halbfinal-Serie auf 1:3
Zwei weitere Termine sind fürs Semifinale noch frei, aber wie es ausschaut, werden sie gar nicht benötigt. Red Bull Salzburg und die Vienna Capitals liegen gegen Zagreb bzw. Linz in der best-of-five-Serie mit 3:1 vorne und können auf eigenem Eis den entscheidenden vierten Sieg landen. Der ist, wissen Eishockeykenner aus Erfahrung, zwar immer der schwerste, aber die Belastung der klar im Rückstand liegenden Teams, unbedingt gewinnen zu müssen, ist groß. Egal: Das Finale dürfte - wenn nicht sportlich ein Wunder passiert - Salzburg gegen Wien lauten. Eine packende Serie ist garantiert. In den letzten vier Jahren gab es diese Konfrontation stets im Semifinale. Regelmäßig mit den Roten Bullen als Sieger. Deshalb hatten die "Caps" die Salzburger als Play-off-Gegner auch gescheut wie der Teufel das Weihwasser.
Was gibt es sonst Neues in der Szene? Dave Shantz dürfte nun doch in Klagenfurt bleiben. Wie es aussieht, wird der KAC dem 36-jährigen Stürmer einen Einjahresvertrag vorlegen. Verabschieden wird sich hingegen der Verbund als Sponsor. Der Vertrag, seinerzeit von Alt-Bürgermeister Harald Scheucher initiiert, läuft aus und wird nicht verlängert, weil der Verbund andere Marketingaktivitäten plant. Nur: Bei der Wiener Austria macht er weiter . . .
Thomas Pöck war beim 7:4 von Rapperswill in der Play-out-Serie der Schweizer Meisterschaft gegen Langnau der Matchwinner. Der Klagenfurter traf zweimal und steuerte zwei Assists bei. Im schlimmsten Fall dauert die Arbeitszeit für Pöck in der Schweiz bis zum 25. April. Die B-WM in Tilburg, wo Österreichs Teamchef Bill Gilligan gerne auf die Dienste des Verteidigers zurückgreifen würde, beginnt allerdings bereits am 19. April.
Features
Fotoserie
Spieldaten
EHC Black Wings Linz - Vienna Capitals 2:1 n.V. (0:0,0:1,1:0/1:0)
Linzer Eishalle, 3.050, Cervenak/Längle
Tore: Gruber (53.),Grabher-Meier (63.) bzw. Rotter (28./PP2)
Strafminuten: 12 bzw. 14 plus 10 Disziplinar (Gratton)
Bisherige Ergebnisse: 0:4, 1:3, 4:5
Stand in der "best of seven"-Serie: 1:3
5. Spiel am Donnerstag(19.15) in Wien.

















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