Zagreb verkürzte gegen Salzburg auf 1:2
Die Kroaten feierten im dritten Spiel des Kräftemessens am Sonntag auswärts einen etwas überraschenden 4:1-(2:0,2:1,0:0)-Erfolg und haben in der "best of seven"-Serie auf 1:2 verkürzt.

Foto © GEPAn gewannen auswärts 4:1
Zagreb hat das Halbfinal-Duell der Erste Bank Eishockey Liga gegen Vizemeister Red Bull Salzburg wieder spannend gemacht. Salzburg dominierte zwar die gesamte Partie über, konnte seine Chancen aber nur in einen Treffer ummünzen, die Serie ist vor dem nächsten Spiel in Zagreb am Dienstag wieder offen.
Paukenschlag
Zagreb, das sich in den ersten beiden Spielen als klar unterlegen gezeigt hatte, eröffnete die Partie im Salzburger Volksgarten mit einem Paukenschlag: In der dritten Minute schoss Jakopic nach einer Unaufmerksamkeit der Hausherren zum 1:0 ein. Die Page-Truppe reagierte richtig, drehte gehörig auf und spielte auf ein Tor. Doch Zagreb-Goalie Tristan verhinderte ebenso wie eigenes Pech und Unvermögen den Ausgleich für die Salzburger, die am Ende des ersten Drittels durch Hecimovic im Powerplay sogar noch das 0:2 kassierten (19.).
Im Mittelabschnitt legten die nun defensiv besser agierenden Gäste dank Macaulay (30./PP) und Fox (33.) nach, erst in der 37. Minute durchbrach Latusa die Torsperre der Salzburger. Zu spät. Trotz eines wahren Sturmlaufs auch im letzten Spielabschnitt blieb das Gästetor wie vernagelt. Die Serie erinnert nun frappant an das Viertelfinalduell Zagreb - Graz. Auch die klar favorisierten Steirer führten 2:0 bzw. 2:1, wurden von den Kroaten schließlich aber noch aus dem Bewerb geworfen.
Features
Fotoserie
Matchdaten
Red Bull Salzburg - KHL Medvescak Zagreb 1:4 (0:2,1:2,0:0)
Salzburger Volksgarten, 3.600, SR Cervenak
Tore: Latusa (37.) bzw. Jakopic (3.), Hecimovic (19./PP), Macaulay(30./PP), Fox (33.)
Strafminuten: 8 bzw. 20 plus 10 Heerema
Stand in der "best of seven"-Serie: 2:1
















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