Kärntner Eishockey-Liga gehen die Klubs aus
Statt zwölf sind in der kommenden Spielzeit nur noch zehn Klubs dabei. Naht das bittere Ende des Bewerbs?

Foto © GEPA/Symbolbild
Mit einigen gravierenden Änderungen wird die Kärntner Eishockey-Liga (Carinthian Hockey League), am 28. November in ihre zweite Saison starten. Waren es im Vorjahr zwölf Klubs, die in einer West- und Ostgruppe aufgeteilt spielten, so sind es in der kommenden Spielzeit nur noch zehn Klubs.
Gummern, Steindorf und Pubersdorf haben sich zurückgezogen, dafür sind die Tarco Wölfe, die aus der Oberliga ausgestiegen sind, hinzugekommen. Heuer wird es nur eine Gruppe geben, gespielt wird eine Hin- und Rückrunde. Die vier Erstplatzierten ziehen dann in das Play-off ein. Im Halbfinale wird eine Best-of-Three-Serie ausgetragen, der neue Meister, der spätestens am 13. März feststeht, braucht im Finale drei Siege.
Gemischte Stimmung
Die Stimmung bei den verbleibenden Klubs gemischt. Fast allen Beteiligten wäre es lieber gewesen, wenn zwölf Klubs in der CHL gespielt hätten. "Steindorf und Gummern haben sich finanziell übernommen und bekommen nun die Rechnung präsentiert", sagt Arnoldstein-Obmann Dittmar Michor. Völkermarkt-Sektionsleiter Josef Kerth: "Es ist schade, dass wir es nicht so durchziehen konnten, wie wir es geplant hatten." Der Schuldenberg in Steindorf soll beträchtlich sein, daher hat der Klub die Konsequenzen gezogen. "Die Gagen-Vorstellungen gewisser Spieler konnten wir nicht mehr erfüllen", so Steindorf-Obmann Armin Ratz. "Steindorf II spielt bereits in der Unterliga. Nun will Steindorf I ebenfalls in der Unterliga spielen. Das wird nicht möglich sein", erklärt Wolfgang Ebner, der Präsident des Kärntner Eishockeyverbandes, und fügt hinzu: "Eine endgültige Entscheidung wird es am Montag geben. Spittal-Chef Erich Schimek ist darüber verärgert, dass die Klubs nicht schon früher die Karten auf den Tisch gelegt haben.
Durch die Reduzierung der CHL heuerten viele Spieler bei den verbleibenden Klubs an. "Die Meisterschaft wird sich wesentlich ausgeglichener gestalten als in der vergangenen Saison", ist Althofen-Obmann Karl Weitensfelder überzeugt.
Freude herrscht darüber, dass die Tarco Wölfe nun in der Liga mit von der Partie sind. "Eine absolute Bereicherung und natürlich der Top-Favorit auf den Titel", meint Michor.
















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