Die neue Eishockey-Liga: Kosten sparen
So früh wie noch nie geht heuer die Eishockeymeisterschaft los. Kosten senken ist oberstes Gebot.

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Als die Vereinsvertreter der Erste Bank-Liga gestern mittag von Anger bei Weiz in ihre Heimat aufbrachen, zeigten sie sich mit dem, was in der zweitägigen Klausur erarbeitet wurde, im wesentlichen zufrieden.
Richtige Richtung. Revolutionäres oder Gravierendes kam zwar nicht heraus, aber es sei ein Schritt in die Richtung gemacht worden, war zu hören. Vor allem: "Wir haben kostensparende Maßnahmen fixiert, um mittelfristig die Liga sicher zu stellen", freute sich Präsident Karl Nedwed. Die Klubs versprachen sowohl die Gehälter als auch den Einsatz von Fremdarbeitern zu reduzieren. Die wesentlichsten Punkte:
Meisterschaft: Um einige Dienstag-Termine streichen zu können, wurde der Meisterschaftsstart bereits mit 10. bzw. 11. September fixiert. Wie gehabt, kommt es zu einem Grunddurchgang mit 54 Runden und anschließender Playoff, von den Viertel -bis zu den Finalpartien nun doch im best-of-seven-Modus. Neu ist, dass nach dem Viertelfinale der bestplatzierte Verein gegen den nach dem Grunddurchgang schlechtestplatzierten Antritt.
Kaderregelung: die maximale Kadergröße (ohne nationale U22-Spieler soll 22 Mann betragen. Das wesentliche dabei: Wer 22 Spieler oder 60 Punkte hat, darf nur noch drei Tauschvorgänge vornehmen. Das ist ein wesentlicher Punkt, um Kosten zu sparen.
Ansätze zum Sparen. Wie bewerten die Kärntner die Ergebnisse? "Wir sind mit unsedem Vorschlag, die Spieltage zu reduzieren, leider nicht durchgekommen", bedauerte VSV-Obmann Giuseppe Mion, der aber grundsätzlich zufrieden war. Wie auch KAC-Vizepräsident Hellmuth Reichel: "Es gibt Ansätze zum Sparen". Und der frühe Start wäre noch immer besser als viele Dienstag-Runden.












