"Familienausflug" der kanadischen Spieler
Als Belohnung für den Viertelfinal-Einzug. Schweizer müssen zittern.

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Wer soll diese Kanadier stoppen? Das ist die große Frage bei der Eishockey-WM in der Schweiz. Gegen die Tschechien imponierten die "Ahornblätter" einmal mehr, gingen mit einem 5:1 vom Eis. Damit stehen die Kanadier als erste Mannschaft im Viertelfinale. Auffällig beim 5:1 war ihr produktives Überzahlspiel.
Geschlossenheit. Mit drei Powerplaytreffern im ersten Abschnitt stellten sie gleich die Weichen auf Sieg. Den belohnte Cheftrainer Lindy Ruff, sonst Coach beim Vanek-Klub Buffalo Sabres, gestern mit einem freien Tag. Wie immer, wenn die Kanadier zu einer WM nach Europa kommen, sind ihre zweiten Hälften mit. Gestern gab es sozusagen einen Familienausflug. Als größter Kontrahent um den WM Titel - für Kanada wäre es schon der 25. - kristallisiert sich immer stärker Russland heraus. Der Titelverteidiger demonstrierte beim 6:5 gegen Schweden einmal mehr seine mannschaftliche Geschlossenheit.
Wackeln. Die Letten oder die "kleinen Russen", wie sie in der Branche genannt werden, entwickeln sich zum Riesentöter. Nach dem 2:1 im Penaltyschießen gegen die Schweizer wackelt der Viertelfinaleinzug der Gastgeber.












