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Zuletzt aktualisiert: 26.04.2009 um 22:53 UhrKommentare

Eishockey-WM: Russland Kanada in Zwischenrunde

Weltmeister Russland und Vize-Weltmeister Kanada haben sich am Sonntag bei der Eishockey-WM in der Schweiz für die Zwischenrunde qualifiziert.

Foto © AP

Russland besiegte in der Gruppe B in Bern Frankreich locker mit 7:2 und steht damit nach dem zweiten klaren Sieg ebenso wie Kanada nach einem 9:0-Kantersieg gegen Ungarn in der Zwischenrunde. Auch die Schweiz dank eines 3:2-Siegs nach Verlängerung über Deutschland und die Slowakei trotz 1:2-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Weißrussland sind aufgestiegen.

Kurzer Prozess. Russland, das zum Auftakt Deutschland mit 5:0 besiegt hatte, machte mit Frankreich kurzen Prozess. Nach 8:01 Minuten lag der Titelverteidiger durch Treffer von Radulow (2., 8.), Zaripow (8./PP) und Pereschogin (9.) mit 4:0 in Führung, wobei das Team von Wjatscheslaw Bykow innerhalb von 55 Sekunden von 1:0 auf 4:0 stellte. Für die Russen war damit die Partie gelaufen, die Franzosen konnten die Niederlage in Grenzen halten.

Vorzeitiger Einzug. Aus der Gruppe B schaffte auch die Schweiz vorzeitig den Einzug in die nächste Runde. Unter dem Jubel von rund 11.000 Fans in der PostFinance-Arena besiegten die Eidgenossen Deutschland mit 3:2 nach Verlängerung. NHL-Topverteidiger Mark Streit (New York Islanders) beendete im Powerplay das Zittern (62.) in einer Partie mit Rasse und Klasse. Damit haben die Gastgeber den ersten Schritt Richtung Viertelfinale geschafft, das sie in bisher elf WM-Turnieren unter Ex-Feldkirch-Erfolgstrainer Ralph Krueger achtmal erreicht haben.

Zweiter Favorit. So wie für Russland war auch für Kanada, den zweiten großen Turnierfavoriten, der zweite Auftritt eine Pflichtübung, die souverän bewältigt wurde. Der 24-fache Weltmeister hatte mit Aufsteiger Ungarn, erstmals seit 70 Jahren wieder im Kreis der Elite, keine Probleme. Nach 13 Minuten führten die Kanadier mit 4:0, Marty St. Louis von den Tampa Bay Lightning trug sich mit einem Hattrick in die Torschützenliste ein.

Enttäuschung. Neuerlich enttäuschend spielte die Slowakei, der Weltmeister von 2002 steht dennoch vorzeitig in der nächsten Runde. Zwei Tage nach dem hart erkämpften 4:3-Sieg gegen Ungarn mussten sich die mit nur vier NHL-Spielern angereisten Slowaken Weißrussland mit 1:2 nach Penaltyschießen geschlagen geben, der Sieg gegen Ungarn reichte aber zum Weiterkommen. Schon im Vorjahr war die Slowakei mit dem Absturz in die Relegationsrunde und Rang 13 die negative Überraschung gewesen.

Weitere Spiele. Damit kommt es am Dienstag in der Gruppe B zwischen Deutschland und Frankreich (Bern, 20.15) sowie in der Gruppe A zwischen Weißrussland und Ungarn (Kloten, 16.15) zu direkten Duellen um den Aufstieg in die Zwischenrunde bzw. gegen den Abstieg in die Relegationsrunde.


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