Gastgeber Schweiz als erste Mannschaft in WM-Zwischenrunde
Streit schoss Eidgenossen in Verlängerung zum Sieg über Deutschland. Weißrussland besiegte Slowakei im Penaltyschießen.

Foto © GEPASchweiz kann jubeln
Unter dem Jubel von rund 11.000 Fans in der PostFinance-Arena von Bern hat sich Gastgeber Schweiz am Sonntag als erste Mannschaft für die Zwischenrunde der Eishockey-WM qualifiziert. Nach dem hart erkämpften 1:0 gegen Frankreich mussten die Eidgenossen auch gegen Deutschland bis in die Verlängerung zittern, ehe NHL-Topverteidiger Mark Streit (New York Islanders) im Powerplay den 3:2-Sieg fixierte.
Powerplay. Tolle Stimmung herrschte in der Berner Halle im Nachbarschaftsduell Schweiz-Deutschland. 14 der vergangenen 15 Duelle hatte die Schweiz gewonnen, und auch diesmal behielt die Mannschaft des ehemaligen Feldkirch-Erfolgstrainers Ralph Krueger die Oberhand. Ullmann brachte die Deutschen im Powerplay in Führung (7.), Wick gelang aber wenig später der Ausgleich (9.). Im Mitteldrittel brachte Seger die Schweizer 2:1 voran (24.), doch in Unterzahl gelangt den Deutschen durch NHL-Verteidiger Schubert der Ausgleich (34.). In der Verlängerung zog Streit, bei den Islanders Kollege von Thomas Pöck, nach 78 Sekunden ab und erlöste die Schweizer. Damit haben die Gastgeber den ersten Schritt Richtung Viertelfinale geschafft, das sie in der zwölfjährigen Ära von Krueger neunmal erreicht haben.
Penaltyschießen. Neuerlich enttäuschend spielte die Slowakei, der Weltmeister von 2002. Zwei Tage nach dem hart erkämpften 4:3-Sieg gegen Aufsteiger Ungarn mussten sich die mit nur vier NHL-Spielern angereisten Slowaken Weißrussland mit 1:2 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Stas hatte die Weißrussen in der 34. Minute in Führung gebracht, Marcel Hossa gelang erst 2:54 Minuten vor dem Ende der Ausgleich. Im Penaltyschießen setzten sich aber doch die Weißrussen durch.
Zittersieg. Schon im Vorjahr war die Slowakei mit dem Absturz in die Relegationsrunde und Rang 13 die negative Überraschung, die Abstiegsrunde dürfte der Mannschaft von Teamchef Jan Filc dank des Zittersiegs gegen Ungarn durch ein Tor 13 Sekunden vor Schluss diesmal aber erspart bleiben.












