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    Zuletzt aktualisiert: 04.03.2009 um 15:07 UhrKommentare

    EBEL: Kommt nach Innsbruck-Rückzug der nächste Crash?

    "Die Lage ist ernster als viele glauben", warnt VSV-Obmann Giuseppe Mion. Etliche Klubs der Erste Bank Eishockey Liga kämpfen mit Finanzproblemen - war Innsbruck nur der Anfang?

    Die österreichische Liga steuert keinen guten Zeiten entgegen

    Foto © GEPADie österreichische Liga steuert keinen guten Zeiten entgegen

    Mit einem Paukenschlag ist am Dienstag die Viertelfinalphase der Erste Bank Eishockey Liga beendet worden. Aber weniger der 5:1-Sieg der Vienna Capitals gegen die Graz 99ers, die den Wienern den Aufstieg ins Halbfinale gebracht hat, beschäftigt die österreichische Eishockey-Gemeinde, sondern vielmehr der am Dienstag beschlossene Ausstieg der Innsbrucker Haie. Neun Jahre nach dem großen Crash ist Spitzeneishockey neuerlich für viele Clubs nicht mehr oder nur noch sehr schwer zu finanzieren. Die Liga wird sich bei einer Präsidenten-Sitzung nächsten Freitag die Kosten-Frage stellen.

    "Lage viel ernster". "Die Lage ist viel ernster, als viele glauben", erklärte VSV-Obmann Giuseppe Mion. "Wir haben immer gewarnt vor der Entwicklung. Wie schnell was passieren kann, haben wir schon zwei-, dreimal in unserem Eishockey-Leben mitgemacht. Es ist keine sportliche Auseinandersetzung der Clubs, sondern es spielt mehr Geld gegen weniger Geld. Ich erwarte von den Liga-Verantwortlichen eine entsprechende Reaktion und vom Verband klare Worte, Kontrolle und Verantwortung, dass nicht wieder so etwas passiert wie vor zehn Jahren", so Mion.

    Böse Erinnerungen. Der Villacher hat die Situation des Jahres 2000 noch in bester Erinnerung. Von den vier Clubs waren damals VEU Feldkirch und der WEV aus finanziellen Gründen ausgeschieden, übrig blieben nur die beiden Kärntner Traditionsvereine KAC und VSV. Mit den Vereinen der Nationalliga sowie Innsbruck, das aus der dritten in die erste Liga aufstieg, wurde eine neue Zehnerliga mit strikter Legionärsbeschränkung (je zwei für VSV und KAC, je vier für die anderen Vereine) gestartet. Die Legionärszahl ist mittlerweile längst freigegeben, man versucht mit dem nicht wirklich tauglichen Mittel Punkteregelung (jeder Spieler ist gewisse Punkteanzahl wert, ein Verein hat bestimmte Punktezahl zur Verfügung), der Situation Herr zu werden.

    Reißleine gezogen. Doch Innsbruck hat nach acht Jahren Oberhaus die Reißleine gezogen, auch wenn Liga-Präsident Karl Nedwed oder Capitals-Präsident Hans Schmid ("Ich hoffe noch auf Innsbruck, dass man noch Sponsoren findet, und baue auf Landeshauptmann Platter") die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben haben. Nedwed hofft auch auf ein generelles Umdenken. "Vielleicht sind jetzt alle aufgewacht", sagte Nedwed.


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