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Zuletzt aktualisiert: 07.02.2009 um 19:48 UhrKommentare

Olympia gibt es für das ÖEHV-Team wieder nur im TV

Österreichs Eishockey-Team verliert gegen Deutschland unglücklich 1:2. Die Deutschen spielen 2010 bei Olympia, das Match gegen Japan am Sonntag ist belanglos.

Österreich am Boden: Bitteres Aus für Rebek & Co. in der Olympia-Quali

Foto © GEPAÖsterreich am Boden: Bitteres Aus für Rebek & Co. in der Olympia-Quali

Es galt als das Schlüsselspiel bei diesem Qualifikationsturnier in Hannover. Wer siegt, der fliegt - nach Vancouver, lautete die Parole. Dass bei Deutschland gegen Österreich so etwas wie Glatteisgefahr herrschte, war deshalb klar. Am Ende rutschte Österreichs Team aus, verpasste nach dem 1:2 gegen die Gastgeber zum zweiten Mal hintereinander die Olympia-Qualifikation. Man wäre nur allzu gerne nach Vancouver gekommen. Unter den fünf Ringen Eishockey zu spielen und beim größten Event des Jahres in der Auslage zu stehen, sei das Größte für einen Sportler, betonten nicht nur die Österreicher.

Motiviert. Dementsprechend motiviert verrichteten sie am Samstag auch ihre Arbeit, spielten durchaus auf Augenhöhe mit den Deutschen, phasenweise sogar besser. Die Tradition, dass Österreich bei entscheidenden Spielen gegen den großen Nachbarn resultatsmäßig nichts auszurichten vermag, hielt auch am Samstag. Zwar hatte die ÖEHV-Auswahl von den letzten vier Testspielen drei gewonnen, aber der letzte Erfolg bei einem Turnier bzw. WM datiert aus dem Jahre 1934.

Unnötige Niederlage. Es war eigentlich eine Konfrontation, die von den Österreichern keineswegs zu verlieren war. Die Schussbilanz von 27:12 nach den ersten zwei Abschnitten bescheinigte den Schützlingen von Lars Bergström ein Übergewicht, doch auf der Anzeigetafel sah es anders aus. Dieter Kalt (31.) egalisierte zwar das 1:0 der Deutschen (23.), doch das Powerplay-Tor (34.) zum 2:1 bedeutete die Entscheidung zu deren Gunsten.

Effektivität fehlte. Beide Verlusttreffer wären bei etwas Konzentration zu verhindern gewesen, andererseits fehlte es den Österreichern vor dem Tor an Effektivität. Und auch an Glück. So haderten Kalt und Co. mit zwei Stangenschüssen. Die Enttäuschung, bei Olympia nur Zaungast zu sein, stand den Spielern nach der Niederlage ins Gesicht geschrieben. Tormann Bernd Brückler brachte es auf den Punkt: "Es ist hart, nun wieder Jahre auf Olympia zu warten." Da Deutschland fix qualifiziert ist, kommt den Spielen am Sonntag nur statistischer Wert zu.

HEINZ TRASCHITZGER, HANNOVER

Gruppe E

Österreich - Deutschland 1:2 (0:0,1:2,0:0).
Tore: Kalt (31.) bzw. Seidenberg (23.), Tripp (34./PP).
Strafminuten: 10 bzw. 10

Slowenien - Japan 4:5 n.P. (2:1,2:1,0:2;0:0) - Penaltyschießen 1:2.
Tore: Razingar (1.), Jan (12.), Music (29.), Krajnc (31.) bzw. Domeki (17., 28./PP), Ishioka (48.), Tanaka (57./PP), Suzuki (entscheidender Penalty).
Strafminuten: 18 bzw. 12.

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