Villacher Adler angeschlagen: Lazarett in blau-weiß
Fünf Fingerbrüche, fünf Seitenbandrisse, Schulter- und Knieluxationen. Der VSV wird seit Saisonbeginn gnadenlos vomVerletzungsteufel verfolgt.

Foto © GEPANiki Petrik verletzte sich im Match gegen Laibach
Das Unheil nahm schon im Sommer seinen schmerzhaften Lauf: Jungstar Michael Raffl (19) brach sich bei einem Freizeitunfall die Schulter. Im ersten Saisonmatch im Test-Derby in Bled fiel auch Martin Oraze nach einem Hager-Check mit einer schweren Schulterluxation wochenlang aus. Wolfgang Kromp musste wegen einer Trainingsverletzung (Rippenprellung) die Punktejagd verspätet starten.
Verletzungsteufel. Seit es um EBEL-Punkte geht, sitzt, trägt offenbar auch der Verletzungsteufel das blau-weiße Eishockey-Trikot. 45 Mal musste Teamarzt Mischa Dorfer heuer schon im VSV-Lazarett "ordinieren". Und "improvisieren". Der verletzte Darell Scoville (Kniescheibenverrenkung) konnte zuletzt gegen Laibach nur deshalb spielen, weil ihn der VSV-"Doc" eine Spezialschiene verpasst hatte.
Seitenbänder. Fünf Cracks hat´s mit bösen Seitenband(ein-)rissen und langen Pausen ganz arg (Sandrock, Peintner, Elick, Pfeffer und nun auch Niki Petrik) erwischt, fünf VSV-Talente (Toff, Kristler, Slivnik, Martinz, Thomas Raffl) fielen mit Finger- bzw. Daumenbrüche) aus. Mal ganz abgesehen von den "kleineren" Wehwehchen, die Dorfer gleich in der Drittelpause flickte (Elick, N. Petrik, Ferland). Bei David Slivnik musste auch noch der Zahnarzt ran. Im Training traf den 21-jährigen Verteidiger ein Schlagschuss mitten im Gesicht...












