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    Zuletzt aktualisiert: 23.01.2009 um 22:22 UhrKommentare

    VSV feierte einen Sieg der Herzen

    Trotz fünf verletzter Stammkräfte erteilten die Adler dem KAC eine Lektion. Elick fällt für Saison aus.

    Foto © GEPA

    Unter einer "gmahten Wies'n" stellt sich der Durchschnittskärntner zwei Dinge vor: a.) eine landwirtschaftlich bereits abgeerntete Nutzfläche (eher selten) oder b.) ein Ereignis, dessen Ausgang schon vor Beginn klar zu sein scheint (viel zu oft). Wie oft, das musste der KAC gestern im Kärntner Derby gegen den VSV erfahren.

    Lazarett. Obwohl - zumindest am Papier hätten die Vorzeichen nicht eindeutiger sein können: Der überlegene Tabellenführer KAC traf mit den Villacher Adlern auf das Liga-Lazarett. Gleich fünf Namen - Mickey Elick (fällt für die gesamte Saison aus), Thomas Pfeffer, Niki Petrik, Robbie Sandrock und Nico Toff - musste der VSV vor dem Spiel auf die Krankenliste setzen.

    Mit Herz. Weil Papier bekanntlich geduldig ist, spielten die ersatzgeschwächten Villacher bei der vom KAC vorgesehenen Choreografie allerdings so gar nicht mit: Mit mehr Herz, Einsatzwillen und einer cleveren Defensiv-Taktik zogen der ebenfalls angeschlagene aber dennoch spielende Thomas Raffl und seine Kollegen den Rotjacken den sprichwörtlich letzten Nerv. Die Hausherren ließen zahlreiche Powerplay-Möglichkeiten verstreichen, schossen zwar deutlich öfter auf das Tor, Zählbares blieb nicht nur Mangelware, sondern fehlte gleich ganz. Nicht umsonst fühlte sich so mancher KAC-Anhänger an die Nullnummer gegen Linz erinnert.

    Pass und Präzision. Nicht zuletzt weil ganze zweieinhalb Spieldrittel hüben wie drüben absolut nichts funktionieren wollte - die Villacher kämpften dank niedrigem Personalstand mit der Luft, der KAC mit Puck, Pass und Präzision.

    Blamage perfekt. Genau 53 Spielminuten und 7 Sekunden dauerte es, bis der schier endlose Villacher Einsatzwillen auch belohnt wurde: Ausgerechnet Thomas Raffl schoss die Blau-Weißen vor ungläubigen Klagenfurter Blicken in Führung. Was dann folgte, war für die Villacher nur noch Draufgabe - gleich zwei Mal verließ Travis Scott zu Gunsten eines sechsten KAC-Spielers das Eis, zwei Mal trafen die Villacher ins leere Tor: Jonathan Ferland (59.) und Roland Kaspitz (60.) machten die Klagenfurter Blamage perfekt.

    Elick fällt aus. Einer dürfte sich trotz des Sieges nicht so richtig freuen können - der genesen geglaubte Mickey Elick verletzte sich im Abschlusstraining erneut und fällt für den Rest der Saison aus. Der kanadische Verteidiger Mike McKenna (28) soll bereits heute als Neuzugang in Villach eintreffen.

    Anzeige. Weiteres Ungemach droht dem VSV von einer ganz anderen Seite: Weil sich Manager Giuseppe Mion beim Heim-Match gegen Laibach mit Schiedsrichter Winter anlegte, liegt jetzt eine Anzeige vor. Das Mindest-Strafmaß bei Tätlichkeit gegen einen Offiziellen liegt bei zwei Monaten Sperre.

    STEFAN JÄGER, MARIO KLEINBERGER

    Fakten

    KAC - VSV 0:3 (0:0,0:0,0:3)

    Klagenfurter Stadthalle, 5.100 (ausverkauft), Cervenak.

    Tore: Raffl (54.), Ferland (59./empty net), Kaspitz (60./empty net).
    Strafminuten: 8 bzw. 14

    49.Runde

    Linz - Wien 1:7
    Graz - Laibach 4:1
    Salzburg-Jesenice 3:2
    Alba Volan - Innsbruck 10:1

    Fotoserie

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      Foto: GEPA

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