KAC muss dritte Niederlage in Serie verdauen
Der Höhenflug Olimpijas ließ auch die Rotjacken abstürzen. Keeper Rene Swette und die Youngsters trifft die geringste Schuld an der dritten KAC-Pleite in Folge.

Foto © GEPAJeff Schantz gegen zwei Laibach-Cracks
Eine wunderschöne Aktion der KAC-Hoffnungen aus dem vierten Block brachte die Rotjacken in Führung. Die Geier-Brüder leisteten die Vorarbeit, der 19-jährige Silvio Jakobitsch drückte mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:0 (8.) ab. Die Laibacher, die zuletzt unter ihrem neuen Trainer Randy Edmonds drei Siege in Folge gefeiert haben, drängten auf den Gleichstand, in ihrer zweiten Überzahl (Norris "saß") glückte Ex-Salzburg-Scharfschütze Frank Banham nach Zuspiel von Mitchell und Todd Elik das 1:1 (19.).
Offener Schlagabtausch. Nach Wiederbeginn ging der offene Schlagabtausch weiter, auch mit überharten Attacken hielt sich niemand zurück. Olimpija machte viel Dampf, Jungtorhüter Rene Swette bewährte sich mehrmals. Als der Ex-Klagenfurter Ralph Intranuovo die Heimischen erstmals voran brachte (30.), schien die intensive Partie zugunsten der Gastgeber zu kippen. Die Rotjacken hielten aber dagegen, nur 141 Sekunden später jagte Kirk Furey in nummerischer Überlegenheit nach Brown-Vorarbeit den Puck unhaltbar zum 2:2 ins Netz (32.).
Böse Buben. Im Schlussabschnitt hagelte es wieder viele Strafen, den KAC traf´s schlimmer. Sean Brown und Chris Harand mussten raus, im 5:3-Powerplay knallte erneut Frank Banham zum 3:2 für die Slowenen in die KAC-Maschen (49.). Noch gaben sich die Klagenfurter nicht geschlagen, warfen in den letzten zehn Minuten alles nach vor. Die Überzahl klappte auch im Finish nicht, nachdem zuvor schon fünf Powerplays versiebt worden waren. Laibach wehrte sich mit Glück, erzielte noch 18 Sekunden vor der Schlusssirene einen empty-net-Treffer. Nach dem 2:4 beim Tabellenschlusslicht in Laibach geht der EC KAC hinter Lokalrivalen EC VSV in die zehntägige Länderspielpause.
Features
18. Runde
Olimpija Laibach - KAC
Endstand: 4:2 (1:1,1:1,2:0)
Tore: Banham (19./PP, 49./PP), Intranuovo (30.), Muric (60./empty
net) bzw. Jakobitsch (8.), Furey (32./PP)
Strafminuten: 16 bzw. 18
plus 10 (Schellander)












